Der IG Metall seit Jahrzehnten treu verbunden

Eveline Unger aus Seesen ist seit 70 Jahren Mitglied der IG Metall
 
Seit 50 Jahren halten diese Herren ihrer Gewerkschaft die Treue

IG Metall Süd-Niedersachsen-Harz ehrt langjährige Mitglieder / Eveline Unger aus Seesen seit 70 Jahren Gewerkschaftsmitglied

Als Anwälte und Stimme für soziale Gerechtigkeit müssen sich Gewerkschaften auch heute einmischen, immer und überall dort, wo es um die Interessen der Arbeitnehmer und deren Familien geht. Dafür zahlen die Mitglieder ihre Beiträge, kämpfen sie mit ihrer Organisation um solide Tarifverträge und anständige Betriebsvereinbarungen und halten ein Leben lang in Treue und Verlässlichkeit zu ihrer IG Metall – so wie die Jubilare es beweisen.
Schallmeyer stellte auch die Frage, wie es wohl heute in den Betrieben aussehe, wenn die Betriebsräte und Vertrauensleute als Wächter über menschenwürdige Arbeitsbedingungen und anständige Behandlung am Arbeitsplatz fehlten. Man dürfe mit Fug und Recht – ohne den lästigen Geruch von Eigenlob – sagen, dass Gewerkschaften ein gutes Stück der deutschen Geschichte und ein unverzichtbarer Bestandteil der heutigen Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung sind.
Man werde weiter für die Ziele „Gute Arbeit! Sichere Renten! Ein soziales Europa!“ ohne Ansehen von Personen und Institutionen, in einer Solidarität, die nicht nach Beifall schielt, mit Zivilcourage, die anstößt, und deshalb gelegentlich auch anstoßen und anecken darf, mit Profil und klarer Kante sowie mit Augenmaß und Entschlossenheit kämpfen und streiten. Genau das sei man den Jubilaren in der ganzen Organisation, den Generationen von Gewerkschaftern schuldig.
Man dürfe auch in Zukunft gar nicht so zimperlich sein, wenn es um eigene Interessen geht. Er sei zutiefst davon überzeugt, dass die Positionen und Vorschläge der IG Metall für die drängenden Fragen unserer Zeit wie beispielsweise von menschlicher Arbeit, vom guten Leben und vom Alter in Würde und Sicherheit von vielen Menschen geteilt werden, und das weit über das gewerkschaftliche Lager hinaus.
Gewerkschaften seien keine Traditionskolonne der Zukunftsverlierer, sondern die politische Lobby für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, für Auszubildende und Ausgebildete, für Rentnerinnen und Rentner sowie deren Familien. Sie seien Anwälte der offenen Fragen – und nicht die Verwalter der bekannten Antworten.
Die zu Ehrenden hätten die IG Metall stark gemacht und vor Ort hoch gehalten. Sie hätten auch dafür gesorgt, dass auf der politischen Bühne an der großen IGM keiner vorbei kommt. „Das ist aller Ehre und Dank wert“, so der Redner. Deshalb sprach er allen für die Mitgliedschaft, und für die Treue zur IG Metall ein großes Dankeschön aus.
Nach der Ehrung der Vielzahl der Mitglieder zog dann der Magier „Mister Lu“ die Aufmerksamkeit auf sich und wusste in jedem Falle alle zu be- und zu verzaubern. Mit einem gemütlichen Beisammensein, wo noch viele Erinnerungen ausgetauscht wurden, klang dieser ehrenvolle Nachmittag langsam aus.

70 Jahre in der IG Metall: Eveline Unger aus Seesen

60 Jahre in der IG Metall: Wilhelm Becker, Reinhard Blumenberg, Walter Harder, und Günter Heese (Osterode), Dieter Bergmann und Dieter Sauerbrey (Herzberg), Siegried Engelke (Bad Lauterberg), Helmut Junge und Günter Thiemann (Seesen), Rolf Kiehne und Walter Mohr (Einbeck), Horst Meyer und Rolf Meyer (Kalefeld),Ernst Rösler (Bad Harzburg), Harri Schlegel (Walkenried) und Erich Wintel (Bockenem

50 Jahre in der IG Metall: Helmut Apel, Walter Schweiz und Rudi Spillner (Herzberg), Karl Ballhausen und Heinz-Dieter Mahnecke (Duderstadt), Waltraud Bleier, Manfred Kasten, Rolf Perbrandt und Rolf Willeke (Seesen), Joachim Deichmann und Paul Wittorek (Osterode), Hans Jäger (Bad Lauterberg), Peter Janaschick (Lutter), Gerhard Koch (Rüdershausen), Heinrich Krauel (Einbeck) Klaus-Dieter Lingner und Gerhard Petrikowski (Goslar), Karl-Heinz Schakowske (Wollershausen) und Gudrun Schwarze (Langelsheim)

40 Jahre in der IG Metall: Jürgen Argut, Peter Biela und Dieter Uschkureit (Duderstadt), Wilfried Bischoff, Hans-Dieter Gropengießer, Horst Kubon und Wolfgang Pfeiffer (Herzberg), Klaus Bleier, Karl-Heinz Hillebrecht und Siegfried Rien (Bad Lauterberg) Waltraud Brinks (Bad Gandersheim), Helmut Engelmann, Hartmut Lautenbach und Friedrich Riemann (Bad Sachsa), Gerd Fichtner, Bruno Laib und Christa Obermann (Zorge), Marianne Grichen, Birgit Hansch, Hans-Arthur Heinsch, Henning Hielscher, Dieter Kalbreier, Dieter Losch und Heidrun Nitz (Seesen), Sabine Hammer und Manfred Keune (Goslar), Gerhard Lohrengel (Hattorf), Edda Lakemann und Wolfgang Wode (Osterode), Helmut Schafft (Walkenried) und Edith Stolze (Bockenem)

25 Jahre in der IG Metall: Karl-Heinz Absch, Andrea Hildenhagen, Maik Krüger, und Ralf Witt (Seesen), Bernd-Uwe Apel (Ellrich), Uwe Dada, Sabine Lange, Andreas Senff und Siegfried Wieczorek (Herzberg), Gerd Dreymann, Michael Hirsch und Markus Rettstadt (Bad Lauterberg), Helmut Eggers, Hans-Joachim Kiwitt und Angela Newe (Osterode), Susanne Engel (Bockenem), Oliver Heindorf und Karin Kosler (Bad Grund), Recep Nazli (An der Ruhmequelle), Olaf Ostwald (Nordhausen), Mirko Richter (Baddeckenstedt) und Peter Steinberg (Schladen), Waltraud Brinks (Bad Gandersheim)