Die Werbetrommel auf der Grünen Woche in Berlin gerührt

Reges Interesse am Gemeinschaftsstand auf der Grünen Woche. (Foto: Karen Ruppelt)

Mehrere tausend Besucher haben sich auf dem Gemeinschaftsstand über den Harz informiert

Osterode (bo). Am vergangenen Sonntag endete die Grüne Woche in Berlin. Auf einem Gemeinschaftsstand mit dem Nationalpark Harz, dem Harzer Tourismusverband, anderen Harzorten und Unternehmen war auch die Stadt Osterode am Harz bei dieser Verbrauchermesse vertreten.
Monika Wendt von der Touristinformation der Stadt hat ein starkes Interesse am Harz ausgemacht. Mehrere tausend Besucher haben sich an dem Stand informiert. „Das besondere Pfund Osterodes ist und bleibt der Harzer Hexenstieg. Er ist mittlerweise so bekannt, dass er immer mehr interessierte Wanderer in den Harz lockt“, stellt sie fest. Aber auch mit anderen Wanderwegen wie dem Baudensteig, dem Försterstieg oder dem Karstwanderweg könne Lust auf den Harz geweckt werden. Ein großes Interesse hat Wendt an der Wander- und Freizeitbroschüre von Osterode am Harz ausgemacht. Sie soll auch Tagesgäs­te und ihre Kaufkraft in die Stadt ziehen. Ebenfalls viel Anklang fanden die Angebote für Motorrad- und Mountainbikefahrer.
Auch auf dem Messestand war die Qualität des Hotelangebotes im Harz ein Thema. Viele Besucher bemängelten fehlende Qualitätsangebote. Der Standort sei dabei eher zweitrangig – der Gast sehe den Harz als zusammenhängende Urlaubsregion.
Für Osterodes Bürgermeister Klaus Becker zeigt die Messeteilnahme auf dem Gemeinschaftsstand erneut die gute regionale Vernetzung der Kreisstadt: „Ohne Kooperationen läuft heute nichts mehr. Das gilt für alle Bereiche. Wir werden auch weiterhin zum Nutzen der Stadt auf diese Kooperationen setzen – unabhängig von Himmelsrichtungen und Fusionsüberlegungen.“
Die Grüne Woche in Berlin ist nach eigenen Angaben die größte Verbrauchermesse für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau der Welt, auf der aber auch Tourismusregionen vertreten sind. Rund 420.000 Gäste haben sie in diesem Jahr besucht..