Dreijähriges Kind ist verstorben

Das am Dienstag in die Söse gestürzte dreieinhaljährige Kind (der „Beobachter“ berichtete) ist gestern um 12.25 Uhr in der Universitätsklinik Göttingen verstorben.
Der Junge war am Nachmittag des vergangenen Dienstags in einem kurzen unbeobachteten Moment den Eltern entwichen und – so die polizeilichen Feststellungen – in die hinter dem Haus fließende Söse gestürzt. Der Fluss ist an der Stelle aufgestaut, ein Graben/Kanal zweigt dort ab. An den umgehend eingeleiteten Suchmaßnahmen beteiligten sich zahlreiche Rettungskräfte. Gegen 17.25 Uhr wurde das Kind schließlich gefunden, und ein Polizeibeamter sowie ein jugendlicher Anwohner, der bei der Suche unterstützte, konnten den leblosen Körper aus dem Wasser bergen.
Der Polizeibeamte und hinzueilende Feuerwehrmänner leiteten unmittelbar Maßnahmen zur Reanimation ein. Notarzt und Rettungsdienst führten diese schließlich fort und überführten das Kind zur intensivmedizinischen Behandlung in die Universitätsklinik Göttingen.
Die polizeilichen Ermittlungen sprechen für einen tragischen Unglücksfall. Die zuständige Staatsanwaltschaft Göttingen hat diese Sichtweise bestätigt, so dass es weitergehender Untersuchungen nicht bedarf.