„Eine Bewährungsprobe für Osterode“

Bürgermeister Becker äußert sich zur Flüchtlings-Unterbringung in der Lindenberg-Halle

„Das was zurzeit in Osterode passiert, ist eine Bewährungsprobe für unsere Stadt.“ Dies sagte Osterodes Bürgermeister Klaus Becker (parteilos) zum Beschluss des Landes, dem Landkreis Osterode etwa 100 Flüchtlinge am heutigen Mittwoch zuzuweisen. Zahlreiche Ehrenamtliche des Deutschen Roten Kreuzes, von Feuerwehren, THW und Arbeiter-Samariter-Bund hatten daraufhin unter der Regie des Landkreises am vergangenen Wochenende die kreiseigene Lindenberg-Sporthalle als provisorische Aufnahmeeinrichtung hergerichtet. Besonders an sie richtet sich der Dank des Bürgermeisters. Er betonte auch, dass die Stadt den Landkreis unterstützen werde, wo immer dies erforderlich sei.
Für den Fall, dass die Sporthalle auch nach den Herbstferien noch für die Unterbringung von Flüchtlingen genutzt werden soll, würde das Einschränkungen für die Vereine bedeuten, die dort sonst ihre Übungsstunden abhalten. „Wir werden zügig klären, ob wir durch Nutzung von Hallenkapazitäten in städtischen Hallen auch hier gegebenenfalls helfen können“, so der Verwaltungschef. „Die Flüchtlingsproblematik ist jetzt auch in Osterode angekommen. Wir müssen jetzt gemeinsam zeigen, dass wir mit dieser Herausforderung klar kommen.“