Elbehochwasser fordert auch Helfer des THW Osterode

Eine der Lagekarten zum Thema „Elbehochwasser“.

Mit Beginn des Einsatzes im Landkreis Lüchow-Dannenberg wuchs die Zahl der THW-Kräfte von Tag zu Tag

Mittlerweile sind fast alle Wasserläufe wieder in ihre angestammten Regionen zurückgekehrt, auch die meisten Helfer des THW Osterode haben wieder „angelegt“, aber vergessen hat keiner von ihnen das Hochwasser. Denn aufgrund der Hochwassersituation an der Elbe wurden und sind auch Helfer aus dem THW-Ortsverband Osterode durch die örtlich stationierten Einheiten angefordert worden.
So wurden beispielsweise zwei Köche des THW Osterode zur Unterstützung der Fachgruppe Logistik des Ortsverbandes Gieboldehausen entsandt, welche die Fachgruppe im Bereich Lüchow-Dannenberg bei der Versorgung der Einsatzkräfte verstärkten.
Insgesamt vier Helfer des Zugtrupps des Ortsvereins Osterode bekamen im Raum Güstrow die Aufgabe, den Meldekopf für den eingerichteten Bereitstellungsraum zu stellen, wo an- und abfahrende Einheiten erfasst, koordiniert und verwaltet wurden.
Außerdem wurde Personal aus der Fachgruppe Führung/Kommunikation des OV Osterode eingesetzt, um die Führungsstelle Lüchow-Dannenberg zu unterstützen. Auch die THW-Geschäftsstelle Göttingen, welche Helfer, Material, Einheitenablöse sowie allgemeine Verwaltungs- und Logistik­auf­gaben koordinierte, wurden auch Helfer zur Unterstützung aus dieser Fachgruppe entsendet. Weiter wurden zum allgemeinen Transport von Sandsäcken Fahrzeuge und Helfer des THW Osterode eingesetzt.
Mit Beginn des Hochwassereinsatzes des THW an der Elbe im Landkreis Lüchow-Dannenberg wuchs die Anzahl der THW-Kräfte von Tag zu Tag. In Spitzenzeiten waren rund 600 Kräfte vor Ort. Zuerst wurden die Einheiten zum Ortsverband in Lüchow geschickt, wo sie sich anmeldeten und ihre Einsatzaufträge erhielten. Weil dort immer mehr Helferinnen und Helfer eintrafen, wurde dort ein Bereitstellungsraum eingerichtet.
Der Bereitstellungsraum war allerdings keine feste Räumlichkeit, sondern ein Platz, an dem Menschen und Ausstattung zusammen gezogen wurden. Genau dafür wurde neben dem Freigelände beim Ortsverband Lüchow-Dannenberg in Woltersdorf eine feste Unterkunft gefunden, in welcher die Männer und Frauen schlafen und sich ausruhen konnten.