Freude teilen und Brot statt Böller kaufen

Klaus Becker, Bodo Eickmann und Mike Bohnert (von links) rufen dazu auf, zu Silvester nicht nur Knaller zu kaufen. (Foto: Bordfeld)

Schon beim Kauf der Feuerwerkskörper überlegen, ob Geld nicht nutzbringender angelegt werden kann

Nach alter Tradition werden am letzten Tag des Jahres 2012 Silvester-Feuerwerke den nächtlichen Himmel in einen bunten Lichterzauber tauchen, der sich dann in Luft auflöst. Der Legende nach sollen mit dem lauten Farbenspiel böse Geister und Dämonen vertrieben werden, damit das neue Jahr ein glückliches werden kann.
Bei all dem bunten Treiben sollte aber niemand der Bürger, die in der Osteroder Altstadt wohnen und deren Gäste aber nicht vergessen, dass auch diesmal dort (innerhalb der Grenzen Bahnlinie Herzberg – Seesen, Sösefluss und Osttangente) keine Raketen, Schwärmer, Feuertöpfe, Knallkörper und andere pyrotechnische Gegenstände der Kategorie 2 angezündet und gen Himmel geschickt werden dürfen.
Insbesondere sollten alle Menschen aber schon beim Kauf der Feuerwerkskörper die Überlegung anstellen, ob ein Teil des dafür eingeplanten Geldes nicht nutzbringender angelegt werden könnte. Osterodes Bürgermeister Klaus Becker, Pastor Mike Bohnert und Bodo Eickmann, Beauftragter von Brot für die Welt des Kirchenkreises Osterode, sind sich aber einig darüber, dass mit dem Silversterknaller-Verbot in der Altstadt und dem Aufruf zur Spende bestimmt nicht der Spaß am Feuerwerk verdorben werden soll. „Vielmehr sollten alle mal überlegen, dass in unserer einen Welt es viele Menschen gibt, die nicht einmal ein Brot haben, mit dem sie ihren Hunger stillen können“.
Auch wenn einige Feuerwerkskörper weniger in den Nachthimmel aufstiegen, dürfte er trotzdem noch zum Hinaufschauen und Träumen einladen.