Grüne wollen eine Entscheidung

Die vier Kreistagsabgeordneten der Grünen im Osteroder Kreistag sind sich absolut einig, dass wie geplant und im Kreistag angekündigt im September eine Entscheidung im Fusionsprozess fallen soll. „Die Bereitschaft der Grünen diese Entscheidung in die Zukunft zu verlegen liegt bei Null“, so Raymond Rordorf als Fraktionssprecher. Mit den potentiellen Südpartnern oder dem Nordbewerber unverbindliche Verwaltungsverhandlungen weiterzuführen, brächte keinen relevanten Erkenntnisgewinn. Den bringe in diesem Fusionsstadium einzig und allein ein unterschriftsreifer Vertragsentwurf, der unterschrieben würde oder, wenn man dann das Gefühl habe über den Tisch gezogen zu werden, eben auch nicht. Die wichtigen Verhandlungen in beide Richtungen über Kernkriterien waren, so die Fraktionsmitglieder, für die Politik von hohem Erkenntnisgewinn, denn sie zeigten in vielen Bereichen auf, wo der Teufel im Detail stecke und dass es in keine Richtung eine smarte Fusion geben werde. "Unsere positive Haltung zur Südvariante ist eher gestärkt worden", so Rordorf. "Die neuen Informationen über eine Verschiebung der Entscheidung nach September machen uns Grüne ärgerlich, weil wir nicht einen plausiblen Grund dafür finden. Den Schuh des „taktischen Weiterlavierens" ziehen wir uns nicht an.“