„Jeder ist hier am Limit“

Oft müssen die Flüchtlinge stundenlang für ihr Mittagessen anstehen.

Zweiter Teil der Serie „Willkommenskultur“ / Momentaufnahme aus der überfüllten Erstaufnahmestelle in Friedland

Heute gibt es den zweiten Teil der Artikel-Serie des Kirchenkreises Harzer Land. Diesmal mit einem Bericht aus der Flüchtlings-Erstaufnahmestelle in Friedland.
Großer Medienrummel herrschte am Dienstag im Grenzdurchgangslager Friedland. Bundesinnenminister Thomas de Maizière, SPD-Fraktionsvorsitzender Thomas Oppermann und Staatssekretär des Niedersächsischen Innenministeriums Stephan Manke sind zu Gast, um sich die Erstaufnahmestelle anzusehen und ein Statement zur aktuellen Flüchtlingspolitik abzugeben. Sie sehen vor allem Journalisten, Fotografen und Kameraleute, dazwischen einige der Bewohner, die neugierig sind, warum hier heute so viel Trubel herrscht.

Viele von ihnen haben bis eben noch auf einer der vielen Matratzen geschlafen, die überall in den Fluren liegen, wo eben noch Platz ist. Mit derzeit 2400 Flüchtlingen und weiteren 600 ausgelagerten Bewohnern ist die für 700 Menschen konzipierte Einrichtung, die nach dem Zweiten Weltkrieg für vertriebene Deutsche aus den ehemaligen Ostgebieten errichtet wurde, hoffnungslos überfüllt.

Mehr dazu lesen Sie in der „Beobachter"-Ausgabe vom 28. August.