Kreistag verabschiedet Ersten Kreisrat Gero Geißlreiter

Der frühere Erste Kreisrat des Landkreises Osterode am Harz und des neuen Landkreises Göttingen, Gero Geißlreiter (links), wurde gestern im Kreistag verabschiedet; rechts: Landrat Bernhard Reuter. (Foto: Landkreis Göttingen)

Der frühere Erste Kreisrat Gero Geißlreiter wurde in der Sitzung des Kreistags am vergangenen Mittwoch verabschiedet.

Die Amtszeit des Wahlbeamten war am 31. Dezember 2016 abgelaufen. „Gero Geißlreiter hat sich bleibende Verdienste um den Landkreis Osterode und den neuen Landkreis Göttingen erworben“, sagte Landrat Bernhard Reuter. Insbesondere die für Osterode schwierige Zeit ohne direkt gewählten Landrat seit November 2011 sei maßgeblich durch das Engagement Geißlreiters bewältigt worden, führte der Landrat aus: „Gero Geißlreiter übernahm die Aufgaben des Landrats und wurde so auch zu einem der Väter des neuen Landkreises. Er hat den Fusionsprozess maßgeblich und konstruktiv mitgestaltet. Dafür und für seinen langjährigen Einsatz für die Kreisverwaltung gilt ihm unser besonderer Dank.“
Gero Geißlreiter war 16 Jahre lang Erster Kreisrat in Osterode am Harz und anschließend in Göttingen. Er wurde vom Osteroder Kreistag erstmals am 16. Oktober 2000 in das Amt gewählt und trat es am 1. November 2001 für die Dauer von acht Jahren an. Zeitgleich wurde ihm die Funktion des allgemeinen Vertreters des Landrats übertragen. Im Februar 2008 wurde Gero Geißlreiter für weitere acht Jahre wiedergewählt.
Ab 1. November 2011 übernahm er in Vertretung die Aufgaben des unbesetzten Amtes des Landrats. Nach dem Beschluss des Osteroder Kreistags für die Fusion mit dem Landkreis Göttingen im März 2013 verhandelte Gero Geißlreiter an entscheidender Stelle über die Bildung des neuen Landkreises Göttingen. „Er hat die Osteroder Interessen wirkungsvoll, konstruktiv und mit Sinn für das gemeinsame Ziel vertreten“, berichtete Landrat Reuter.
Nach Bildung des neuen Landkreises zum 1. November übernahm Gero Geißlreiter das Amt eines Ersten Kreisrats der neuen Kreisverwaltung. Ihm wurden Aufgaben zur besonderen Verwendung übertragen.