Mutmaßlicher Täter auf freiem Fuß

In diesem Haus in Schwiegershausen wurde der 57-Jährige erschossen.

Amtsgericht Osterode setzt erlassenen Haftbefehl außer Vollzug

Nach dem tödlichen Schuss auf einen 57-jährigen Mann von Sonnabend auf Sonntag in einem Einfamilienhaus in Schwiegershausen steht nun fest, dass das Geschoss mehrere Organe des Mannes zerstört hat und er daraufhin verblutet ist.

Das Drama begann am Sonnabendabend: Das Opfer besuchte seine Nachbarn, den Verdächtigen und seine Lebensgefährtin, und trank mit ihnen Alkohol. Nach Mitternacht sei des dann zu einem Streit gekommen, woraufhin dann der tödliche Schuss fiel.
Nun müsse schnellstmöglich geklärt werden, was genau in der Nacht vom 1. auf den 2. November passiert ist, so Oberstaatsanwalt Andreas Buick. Ebenfalls müsse herausgefunden werden, wie die Personen zueinander standen, um den Tathergang rekonstruieren zu können.
Der mutmaßliche 62-jährige Schütze wurde am Montag dem Haftrichter am Amtsgericht Osterode vorgeführt. Der hatte gegen ihn wegen des dringenden Tatverdachts des Totschlags einen Haftbefehl erlassen. Dieser wurde jedoch außer Vollzug gesetzt. Das bedeutet, dass der Verdächtige freigelassen wird, sich jedoch dreimal wöchentlich bei der Polizei melden muss. Auch die 70-jährige Lebensgefährtin des Schwiegershäusers kam wieder auf freien Fuß.
Zu dem Schuss kam es am Sonntag gegen 1.30 Uhr. Der von der Lebensgefährtin alarmierte Notarzt konnte nur noch den Tod des Opfers feststellen. Worum es in dem der Tat vorausgegangenen Streit ging, ist weiterhin unklar.