Ohne Vorurteile, Schranken und Hemmungen

Mitglieder des Club Behinderter und ihrer Freunde beim lustigen Kegelabend. (Foto: Koch)

Der Club Behinderter und ihrer Freunde in Osterode und Umgebung stellt sich vor

Im Duden steht, ein Handicap sei „etwas, was für jemanden eine Behinderung oder einen Nachteil darstellt“. Doch ist das wirklich so? Der Verein CeBeeF, der „Club Behinderter und ihrer Freunde in Osterode und Umgebung“ versucht seit seiner Gründung, mit Vorurteilen aufzuräumen.

Im Zuge der 68er-Bewegung entstanden in Deutschland die ersten dieser Clubs. Der Verein in Osterode wurde 1982 aus einem Gesprächskreis heraus von Ingeborg Werner gegründet. Den Anfang machten sieben Mitglieder – mit und ohne Handicap. Und dieses Prinzip ist bis heute geblieben. „Es sind Leute mit ganz unterschiedlichen Beeinträchtigungen bei den Treffen dabei. Viele Behinderungen sieht man nicht – oder zumindest nicht auf den ersten Blick“, verdeutlicht die Vorsitzende Tanja Neumann.
Die 2. Vorsitzende und Fahrdienstleiterin Inge Kruppa ergänzt: „Durch das Miteinander von Behinderten und Nichtbehinderten wollen wir Unterstützung im Alltag bieten und helfen, Ängste und Hemmungen abzubauen!“ Gemeinsam wird alle vier Wochen in Osterode gekegelt, regelmäßig werden Kino-, Konzert- oder Theaterbesuche geplant und Spiele- oder Bastelnachmittage organisiert. Dafür und für Arzttermine, Besorgungsfahrten und anderes, wird ein Fahrdienst angeboten, den alle Mitglieder in Anspruch nehmen können.
Das Fahrzeug wurde aus Mitgliedsbeiträgen finanziert und bietet Platz für bis zu drei Rollstühle. Außerdem werden rollstuhlgerechte Wanderungen angeboten. Was den Mitgliedern so sehr an dem Verein gefällt? „Dass man so gemütlich zusammensitzt und sich mit den anderen unterhalten kann“, findet Axel Diedrich aus Herzberg.

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