Saubere Kneipe: Ampel statt Smiley

Mit der neuen Hygiene-Ampel soll es Restaurantbesuchern vereinfacht werden, schmutzige von sauberen Betrieben zu unterscheiden. (Foto: bo)

Priesmeier fordert schnelle Umsetzung des neuen Hygiene-Hinweises für Restaurants

Osterode (bo). „Das ist der richtige Weg, doch er muss noch ausgeweitet werden“, erklärt der hiesige SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Wilhelm Priesmeier zur Abstimmung der Verbraucherministerkonferenz bezüglich der „Hygiene-Ampel“. Statt der bekannten Smiley-Symbolik, wie sie in Dänemark praktiziert wird, werden in Deutschland die Ampelfarben als schnell erkennbares und leicht verständliches Kontrollbarometer dienen.
Die SPD fordert nicht nur, die Hygiene-Ampel für Restaurants so schnell wie möglich umzusetzen, sondern sie muss zudem auf Kantinen, Lebensmittelgeschäfte, Wochenmärkte, Fleischereien und Bäckereien ausgedehnt werden. „Deshalb muss die Bundesregierung noch dieses Jahr die rechtliche Grundlage schaffen, damit das Hygiene-Kontrollbarometer am 1. Januar 2012 bundesweit verpflichtend eingeführt werden kann. Die Verbraucherinnen und Verbraucher haben ein Recht auf Information über die Ergebnisse der amtlichen Lebensmittelkontrollen. Schließlich finanzieren sie diese Kontrollen mit ihren Steuergeldern. Und einwandfrei wirtschaftende Betriebe haben ein Recht darauf, dass schwarze Schafe bekannt werden und von den Kunden gemieden werden können“, erklärt Wilhelm Priesmeier als Sprecher für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz der SPD-Bundestagsfraktion.
Eine Aufklärungskampagne soll die Bürger über das neue System informieren. „Zudem wird auch die Alltagstauglichkeit überprüft und notfalls verbessert werden“, informiert Priesmeier und ist gespannt, wann und welche Ampeln in seinem Wahlkreis auftauchen werden.