Studentin untersucht Leerstandsproblematik

Katharina Müller untersucht in ihrer Diplomarbeit Ursachen für Leerstände und Wege zur Problemlösung. (Foto: Stadt Osterode a. H./Löwe)

Stadt Osterode begrüßt die Untersuchung / Unterstützung der Studien zugesagt

Osterode (bo). Was sind die Ursachen für leere Geschäfte, wie lässt sich die Angebotsvielfalt in Osterode am Harz erhöhen? Diesen und anderen Fragen geht zurzeit Katharina Müller im Rahmen ihrer Ausbildung zur Diplom-Verwaltungswirtin in ihrer Diplomarbeit nach. Die Osteroderin studiert am Niedersächsischen Studieninstitut für kommunale Verwaltung in Hannover. In ihrer Arbeit wird sie unter anderem untersuchen, welche neuen Wege beschritten werden können, um Leerstände gar nicht erst entstehen zu lassen oder aber zu beseitigen. Dazu setzt Katharina Müller auf die Unterstützung der Osteroder und der Geschäftsleute. „Es ist mir wichtig, direkt von den Kunden und Händlern eine persönliche Einschätzung zu erhalten“, so die Studentin. Sie wird daher in den nächsten Tagen vor Ort Befragungen durchführen. Dabei beabsichtigt sie, möglichst einen repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung anzusprechen.
Die Studentin wird sich nicht damit begnügen, Ursachenforschung zu betreiben. Vielmehr geht es auch darum, anhand der vorhandenen wie auch fehlender Sortimente zu prüfen, welche Anbieter gezielt angesprochen werden können. So soll zum Beispiel anhand der Standortanforderungen von Einzelhandelsunternehmen geprüft werden, ob diese für eine Ansiedlung in der Kreisstadt in Frage kommen.
Die Stadt Osterode am Harz unterstützt Katharina Müller: „Wir verfügen natürlich über Zahlen und Materialien zur Leerstandsthematik und gehen auch auf verschiedenen Wegen dagegen vor. Dennoch kann ein unbefangener Blick „von außen“, mit einem wissenschaftlichen Ansatz, eine wichtige Unterstützung darstellen“, erläutert Karl-Heinz Löwe, Wirtschaftsförderer im Rathaus.