„Wir sind und bleiben regional verwurzelt“

Norbert Gössling (Vorstandsmitglied der Volksbank im Harz), Stefan Krippendorf (Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender), Gerhard Grundei (Ausgeschiedenes Aufsichtsratsmitglied), Dieter Ehrhardt (Ausgeschiedenes Aufsichtsratsmitglied), Wolfgang Huth (Aufsichtsratsvorsitzender), Torsten Janßen (Vorstandsmitglied der Volksbank im Harz).

Volksbank im Harz schaut nach erfolgreicher Fusion und einem positiven Jahresabschluss optimistisch in die Zukunft

Die Unsicherheit über den Fortgang der Staatsschuldenkrise beschäftigt die Menschen nach wie vor. Die milliardenschweren Rettungsschirme zur Absicherung ganzer Länder können kaum noch erfasst werden. Es hat sich gezeigt, dass Maßlosigkeit und kurzfristiges Denken eben nicht für mehr Gewinne sorgen, sondern dass diese endlich sind. Die Volksbank im Harz ist sehr stolz darauf, dass sie zur einzigen Bankengruppe gehört, die kein Geld vom Staat für die Finanzmarktkrise bekommen hat. Sie wirtschaftet pflichtbewusst mit den Geldern ihrer Kunden und Mitglieder.
Im 117. Jahr des Bestehens der Volksbank im Harz hieß Aufsichtsratsvorsitzender Wolfgang Huth die 237 anwesenden Vertreter und Gäste in der Stadthalle Osterode herzlich willkommen. Huth betonte, dass sich die Volksbank im Harz als Genossenschaftsbank im Jahr 2012 vieler lobender Worte erfreuen konnte. Kaum ein Politiker ließ es sich nehmen, zum Internationalen Jahr der Genossenschaften etwas ins Stammbuch zu schreiben. Auch Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel bezeichnete die Gruppe der Volksbanken Raiffeisenbanken als Vorbild. „Genossenschaften bündeln ökonomische, ökologische und soziale Interessen und denken an das Morgen“, hob die CDU-Chefin hervor.
Weiterhin gab der Aufsichtsratsvorsitzende zu bedenken, dass die Mitbewerber der Volksbank im Harz weiterhin vom Staat gestützt werden. „Wir bewegen uns auf einem hart umkämpften Markt und daher haben wir etwas dagegen, wenn einzelne unserer Mitbewerber mit staatlicher Unterstützung operieren. Und das nun schon seit Jahren. All diese Banken haben vor allem ein Problem – sie haben kein tragfähiges Geschäftsmodell.“
Die Volksbank im Harz kann auf ein bewährtes und tragfähiges Geschäftsmodell zurückgreifen. Es hat sich in der Finanzmarkt- und Schuldenkrise bewährt. „Wir sind und bleiben regional verwurzelt. Wir stellen die Förderung unserer Mitglieder und Kunden in den Mittelpunkt unseres Tuns und wir operieren langfristig. So konnten wir uns in den vergangenen Jahren gut aufstellen, wovon wir jetzt und in Zukunft profitieren werden“, so Wolfgang Huth.

Mehr zu dem Artikel erfahren Sie in der heutigen Ausgabe des Seesener Beobachter.