Workshop für Schüler und Jugendliche

Hintergrund sind aktuelle Erkenntnisse zur Übergangssituation speziell Jugendlicher mit Migrationshintergrund von der Schule in das Berufsleben.

Migrationshintergrund: bessere Noten – schlechtere Ausbildungschancen?

Die Koordinierungsstelle Bildung-Beruf des Landkreises Osterode veranstaltet in Zusammenarbeit mit STArQ für Menschen gemeinnützige GmbH am kommenden Mittwoch, 27. Februar, einen Workshop. Hintergrund sind aktuelle Erkenntnisse zur Übergangssituation speziell Jugendlicher mit Migrationshintergrund von der Schule in das Berufsleben.
Inhaltlich begleitet wird die Veranstaltung von Olaf Jantz, Bildungsreferent des Vereins „mannigfaltig e.V.“ aus Hannover. Neben einem spannenden Impulsvortrag zu den Themen „interkulturelle Elternarbeit und genderspezifische Ansprache und Beratung von Mädchen und Jungen“ werden die Teilnehmenden im Anschluss die Möglichkeit haben, eines der Themen in den Foren zu vertiefen. Im Rahmen eines Kurzvortrages wird sich der Verein „InteGREATer e.V.“ aus Frankfurt am Main vorstellen. Ziel des Vereins ist es, erfolgreiche Migrationsbiographien in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Hilal Ciftci und Kübra Gökcay, zwei Ehrenamtliche des Vereins, werden über ihre eigenen Erfahrungen als Migrantinnen in Deutschland und die Erfahrungen, die sie als InteGREATer gesammelt haben, berichten.
Weitere Informationen zu der Veranstaltung sind unter www.bildung-beruf-oha.de abrufbar. Interessierte, die an dem Workshop teilnehmen möchten, können gerne die Koordinierungsstelle unter (05522) 3159485 kontaktieren.

Das Projekt

Das „Regionales Übergangsmanagement“ ist ein Projekt der Koordinierungsstelle Bildung-Beruf, welches über das Programm „Perspektive Berufsabschluss" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung finanziert ist. "Perspektive Berufsabschluss" ist ein Programm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, das durch strukturelle Veränderungen den Anteil von Jugendlichen und jungen Erwachsenen ohne beruflichen Abschluss dauerhaft senken will. „Regionales Übergangsmanagement“ stimmt an 55 Standorten die verschiedenen bereits vorhandenen Förderangebote und Unterstützungsleistungen aufeinander ab, um Jugendlichen den Anschluss von der Schule in eine Berufsausbildung zu erleichtern. „Perspektive Berufsabschluss“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung aus Bundesmitteln und von der Europäischen Union aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds in den Jahren 2008 bis 2013 mit insgesamt rund 67 Mio. Euro finanziert.