E-Mails mit gefährlichen zip-Anhängen

„Zahlen Sie nicht! Rufen Sie die angegebene teure Rufnummer nicht an!“

Derzeit erhalten wieder zahlreiche Verbraucher in Osterode dubiose E-Mails mit riskanten Anhängen. Mal ist es eine Bestellbestätigung oder eine Telekom-Rechnung, momentan sind es Mails angeblich vom Finanzamt. Wie ist mit solchen Mails zu verfahren?
Ilsemarie Luttmann von der Verbraucherberatung Osterode rät: „Zahlen Sie nicht! Rufen Sie die angegebene teure Rufnummer nicht an. Öffnen Sie niemals die zip-Anhänge und löschen Sie E-Mails dieser Art komplett von Ihrem Rechner! Andernfalls fangen Sie sich höchstwahrscheinlich einen Virus ein, der ihren Rechner ausspioniert, beziehungsweise ihre Daten verschlüsselt.“
Die Versender solcher gefährlichen Mails gehen dabei immer raffinierter vor. Alle Texte umreißen das entsprechende Anliegen nur kurz. Um Einzelheiten des Vertragsabschlusses zu erfahren, müssen Verbraucher die angehängte zip-Datei öffnen. Erst bei genauerem Hinsehen fällt auf, dass die Signaturen der E-Mails in keiner Weise mit den Absender-E-Mailadressen übereinstimmen. Hinzu kommen häufig kleine Rechtschreibfehler und grammatikalische Ungenauigkeiten. Auffällig ist, dass in den Signaturen Städte, Postleitzahlen und Vorwahlen bunt durcheinander gewürfelt sind.

Bei weiteren Fragen können sich ratsuchende Verbraucher an die Osteroder Beratungsstelle, Rollberg 3 wenden. Die Öffnungszeiten sind montags, dienstags und donnerstags in der Zeit von 9 bis 13 Uhr sowie montags und dienstags auch nachmittags in der Zeit von 16 bis 18 Uhr.
Hilfe gibt es auch am Verbrauchertelefon unter (0900) 17979 - 01, erreichbar immer montags in der Zeit von 10 bis 16 Uhr (1,50 Euro/Minute aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise abweichend).