Erfolgt Zusammenschluss der Kreise Göttingen und Osterode?

Strukturreform des Niedersächsischen Fußballverbandes nimmt in Südniedersachsen Konturen an

Osterode (bo). Die Strukturreform des Niedersächsischen Fußballverbandes nimmt in Südniedersachsen Konturen an. Der Verband wünscht eine Zusammenlegung der Kreise auf freiwilliger Basis. Nachdem die Kreise Goslar, Salzgitter und Wolfenbüttel eine Absichtserklärung für den neuen Fußballkreis Nordharz unterzeichnet haben, fand ein erstes Gespräch der beiden Kreisvorstände Göttingen und Osterode im Sporthaus Nesselröden statt. In dem harmonischen Gespräch unter der Leitung der beiden Kreisvorsitzenden Hans-Jürgen Lotz (Göttingen) und Gerhard Dix (Osterode) wurde vereinbart, dass die einzelnen Ausschüsse (Jugend, Herren/Frauen, Schiedsrichter, Sportgericht) Anfang des nächsten Jahres weitere Gespräche führen und dabei verschiedene Modelle und Möglichkeiten für eine Zusammenlegung erarbeiten. In den Bereichen Jugend, Mädchen, Frauen und bei den Schiedsrichtern wird bereits seit Jahren erfolgreich über die Kreisgrenzen hinaus zusammengearbeitet.
Für die Zusammenlegung ist ein Beschluss des Kreisfußballtages erforderlich, der im Kreis Göttingen im Juli 2012 stattfindet. In diesem Jahr führte der Kreis Osterode bereits seinen Kreisfußballtag mit einem entsprechenden Beschluss durch. Der Termin für eine Zusammenlegung ist noch offen. Die Spielausschüsse beabsichtigen, vorzeitig im Herrenbereich die 3. Kreisklassen zusammenlegen; das heißt, dass Mannschaften des Kreises Osterode im Eichsfeld spielen.
Die beiden Kreisvorsitzenden Hans-Jürgen Lotz und Gerhard Dix sowie deren Vorstandsmitglieder stehen einem Zusammenschluss positiv entgegen.