Sportbünde unterzeichnen Kooperationsvertrag

Sportbünde unterzeichten Kooperationsvertrag

Die Kreissportbünde (KSB) Göttingen, Northeim-Einbeck, Osterode und der Stadtsportbund (SSB) Göttingen besiegeln Zusammenarbeit

Die Kreissportbünde (KSB) Göttingen, Northeim-Einbeck, Osterode und der Stadtsportbund (SSB) Göttingen kooperieren zukünftig in der neu gegründeten Sportregion Südniedersachsen.

Der Kooperationsvertrag wurde am 9. Dezember von allen vier Partnern im Haus des Sports in Göttingen im Beisein von Prof. Dr. Wolf-Rüdiger Umbach, Präsident des Landessportbundes (LSB) Niedersachsen, Göttingens Landrat Bernhard Reuter und Delegationen aller Sportbund-Vorstände unterzeichnet. Die Zusammenarbeit beginnt offiziell am 1. Januar 2014.
Andreas Gruber, Vorsitzender des SSB Göttingen, lobte die konstruktive Unterstützung des LSB bei den Kooperationsgesprächen, die in „freundschaftlicher Atmosphäre“ stattgefunden hätten. Renate Wagner, Vorsitzende des KSB Osterode, Willi Ballhausen, Vorsitzender des KSB Göttingen sowie Gerhard Renziehausen, Vorsitzender des KSB Northeim-Einbeck, stimmten dem zu.
Der gut gelaunte LSB-Präsident gab auch gleich viel Lob zurück. Die Arbeit von SSB und KSB Göttingen sei in vielen Bereichen vorbildlich. Davon würde die neugebildete Sportregion profitieren. Zudem sei es schon etwas Besonderes, dass vier Bünde zukünftig zusammenarbeiten und einen Kooperationsvertrag unterzeichnen, der diesen Namen auch verdient hätte. „Südniedersachsen wächst zusammen“, freute sich der anwesende Landrat des Landkreises Göttingen, Bernhard Reuter.
Schwerpunkte der Zusammenarbeit der vier Bünde sind Leistungen und Angebote in übergeordneten Arbeitsfeldern für die gesamte Region. Der KSB Northeim-Einbeck kümmert sich zukünftig um das Handlungsfeld Sportjugend, der KSB Göttingen um die Handlungsfelder Bildung und Sportentwicklung und der SSB Göttingen um das Arbeitsgebiet Vereins- und Organisationsentwicklung. Bei diesen Bünden sind auch die vier Sportreferenten (bisher Sportlehrkräfte) beschäftigt, von denen der LSB vier halbe Stellen fördert. Der KSB Osterode deckt kein Handlungsfeld ab, verwaltet aber die finanziellen Mittel in der Sportregion. Für die Osteroder ist das Jahr 2014 ein Übergangsjahr, bei dem die über ein Jahrzehnt andauernde erfolgreiche Zusammenarbeit in der Sportregion Harz mit dem KSB Goslar im Bereich der Aus- und Weiterbildung noch andauert, bevor dann ab 1.1.2015 die Kooperation voll greift. Das werde man auf der einen Seite vermissen, sehe auf der anderen Seite aber auch neue Ansätze, betonte Vorsitzende Renate Wagner, die bei der Vertragsunterzeichnung von ihren Vorstandskollegen Günter Thiele, Wolfram Marx und Detlef Pietsch begleitet wurde.
Bis zum 1. Januar 2015 werden die 48 Kreis- und Stadtsportbünde in Niedersachsen in 17 neugegründeten Sportregionen kooperieren. Die Bünde bleiben weiterhin in ihrer Eigenständig bestehen.
Mit der Neustrukturierung hat der LSB ebenfalls sein Fördersystem für hauptberufliche Sportreferenten neu gestaltet. In jeder Sportregion werden zukünftig vom LSB zwei volle Personalstellen bezuschusst. Die Kreis- und Stadtsportbünde steuern jedoch einen Eigenanteil von 15 Cent pro Mitglied bei. In der Sportregion Südniedersachsen sind knapp 184.377 Personen in 877 Vereinen aktiv.