Geringe Ausbeute beim Königsangeln

Der nächtliche Frost führte dazu, dass die ersten Stunden am Teich recht unwirtlich waren.

ASV Ostlutter begeht traditionellen Saisonabschluss / Frank Binder holt den einzigen Fisch aus dem Wasser

Es hat Tradition beim Angelsportverein (ASV) Ostlutter, dass am 3. Oktober das Königsangeln als Jahresabschluss der Vereinsaktivitäten begangen wird. Am vergangenen Donnerstag war es nun wieder so weit und 15 Mitglieder des Vereins trafen sich am frühen Morgen am Försterteich.

Da es in der Nacht zuvor ein wenig Frost gegeben hatte, waren die äußeren Bedingungen zunächst nicht Ideal, was sich aber im Laufe des Vormittags durch die wärmende Kraft der Sonne änderte.
Dennoch war das Anglerglück den Ostlutteraner Sportfischern an diesem Tag nicht hold. Lediglich ein Fisch wurde aus dem Wasser gezogen. Frank Binder war der einzige Angler mit einem Erfolgserlebnis. Er angelte eine Schleie und konnte sich deshalb über einen Pokal freuen, den er vom 1. Vorsitzenden Wilfried Garbe überreicht bekam.
Warum die Fische beim diesjährigen Königsangeln nicht so richtig beißen wollten, darauf hatte auch Wilfried Garbe keine richtige Antwort. Gegenüber dieser Zeitung sagte Garbe: „Jeder Angler hat da so seine eigene Begründung, warum es an manchen Tagen einfach nicht so läuft wie gewünscht. Die einen schieben es aufs Wetter, und die anderen erklären es schlicht mit dem fehlenden Anglerglück.“
Doch trotz der geringen Ausbeute ließen sich die Angelfreunde den Spaß nicht verderben und verlebten noch gemütliche Stunde an den Teichen bei Bratwurst und Bier. Mit dem Königsangeln ist nun auch die Angelsaison in Ostlutter beendet. Lediglich für kleinere Aufräum- und Pflegearbeiten werden sich die Vereinsmitglieder in den nächsten Wochen noch treffen. Natürlich ist es dem einzelnen Angler weiterhin erlaubt auf eigene Faust sein Anglerglück zu versuchen.