62. Ambergau-Singen in der St.-Martini-Kirche

Der MGV von 1861 Groß Rhüden war Ausrichter des diesjährigen Ambergausingens, dem 62. in der Geschichte. (Foto: Koch)

Der Männergesangverein von 1861 Groß Rhüden war diesmal der Ausrichter

Der ausrichtende Verein – der MGV Groß Rhüden von 1861 – hatte im Vorfeld des diesjährigen Ambergaussingens einiges auf die Beine gestellt.

Unter der Leitung von Friedjof Pallasdies waren die Singabende im laufenden Jahr im Rhüdener Hotel „Zum Rathaus“ stets geprägt von großem sängerischem Ernst.
Diese gute Vorbereitung im Vorfeld sorgte natürlich für die nötige „Fitness“ beim Hauptauftritt in der Rhüdener St.-Martini-Kirche, die am vergangenen Sonnabend über die Bühne ging. Der Ausrichter hatte im Vorfeld dafür gesorgt, dass das Sängerfest überhaupt über die Bühne gegangen ist.
Bevor es losging, begrüßte der Vorsitzende des Ausrichters – Gerd Schoof – die rund 200 Gäste in der St.-Martini-Kirche. Ortsbürgermeister Ernst Pahl erinnertean die kulturellen Leistungen der traditionsverpflichtenden Chorgemeinschaften, die seit rund 150 Jahren das kulturelle Leben in den Dörfern im Ambergau entscheidend mitgeprägt haben. Gleichzeitig ermunterte er die noch amtierenden Chöre im Falle einer etwa bevorstehenden Auflösung dazu, nicht sang- und klanglos von der Bühne der Ortsgeschichte abzutreten, sondern vielmehr mit Freunden gebührend zu feiern.
Insgesamt acht Chöre hatten sich angemeldet und im Verlauf des Abends sehr hörenswerte Beiträge abgeliefert. Mit dabei waren in der ersten Hälfte die Chorgemeinschaft Singkreis und MGV Bönnien unter der Leitung Sylvia Wanke, die Klingende Runde mit Friedjof Pallasdies sowie der Gemischte Chor Bornhausen unter der Leitung von Claudia Schaare.

Den gesamten Artikel lesen Sie in der gedruckten Ausgabe vom 10. Mai 2016