A7-Ausbau: Am Sonntag Start zwischen Rhüden und Nörten-Hardenberg

Vorarbeiten für den sechsspurigen Ausbau starten am 25. Juni / Nachtbaustelle folgt

An der A7 zwischen den Anschlussstellen Rhüden und Nörten-Hardenberg rücken am morgigen Sonntag die Bauarbeiter an.

 Wie die Via Niedersachsen mitteilt, starten in Fahrtrichtung Kassel wichtige Vorarbeiten. Am Sonntag werden in der Zeit von 6 bis 15 Uhr unter anderem die Schutzanlagen und die Beschilderung aufgebaut. Danach geht es mit einer Nachtbaustelle weiter.
Ab dem kommenden Montag, 26. Juni, wird zur Einrichtung der Verkehrsführung die Richtungsfahrbahn Kassel während der Nachtstunden zeitweilig nur einspurig befahrbar sein. Nach derzeitigem Stand gilt die Einschränkung bis Sonntag, 9. Juli 2017, jeweils in der Zeit von 18.30 bis 6 Uhr morgens. Danach wird die Richtungsfahrbahn Kassel verbreitert. Laut Via Niedersachsen gilt das von Montag, 10. Juli, bis voraussichtlich Sonntag, 6. August.
Autofahrer müssen sich während der Bauarbeiten auch auf Geschwindigkeitsbeschränkungen und Überholverbote in dem Bauabschnitt einstellen. Zudem kann der Verkehr ab Montag, 10. Juli, in Fahrtrichtung Kassel nur auf zwei verengten Fahrspuren rollen. Diese sind mit einer Breite von je 3,25 Meter schmaler als üblich, heißt es in der Pressemitteilung. Weitere Umleitungen wird es nicht geben, jedoch müssen Verkehrsteilnehmer mit Einschränkungen rechnen.
Im Rahmen des sechsspurigen Ausbaus der Autobahn A7 ist die Verbreiterung der Richtungsfahrbahn in Fahrtrichtung Kassel erforderlich, um voraussichtlich ab Herbst 2017 den gesamten Verkehr in beiden Fahrtrichtungen aufnehmen zu können, damit auf der gegenüberliegenden Richtungsfahrbahn gebaut werden kann.
Der Bund hatte den Ausbau, die Modernisierung und den Betrieb der A7 zwischen Bockenem und Göttingen an das Konsortium Via Niedersachsen mit den Gesellschaftern VINCI Concessions Deutschland GmbH und Meridiam Investments SAS im Rahmen einer Öffentlich-Privaten-Partnerschaft (ÖPP) vergeben.
Die Via Niedersachsen ist zunächst für den Ausbau und die Modernisierung und danach für den Betrieb und die Erhaltung eines insgesamt 60 Kilometer langen Teilstücks der A7 über 30 Jahre verantwortlich. Das Projekt beinhaltet auch den sechsstreifigen Ausbau eines bislang noch vierstreifigen Abschnittes zwischen Seesen und Northeim auf einer Länge von insgesamt 29,2 Kilometern.