Eine Reise in das Sultanat Oman

Wann? 01.12.2014 19:00 Uhr

Wo? Haus der Vereine, An der Schule, 38723 Rhüden DE
Rhüden: Haus der Vereine |

Natur- und Heimatfreunde Rhüden laden ein

Am Montag, 1. Dezember, um 19 Uhr, laden die Natur- und Heimatfreunde Rhüden ihre Mitglieder und Gäste zur Monatsversammlung ins Haus der Vereine ein. Burkhard Schrader wird über eine Reise in das Sultanat Oman berichten.

Erst 1970 mit der Machtübernahme des auch heute noch regierenden Sultans öffnete sich das Land für den Pauschaltourismus. Vorher gab es nur eine etwa zehn Kilometer lange asphaltierte Straße, und Fremde konnten das Land nur als Händler verkleidet und unter großen Gefahren bereisen. Stammeskämpfe und Machtkämpfe zwischen dem Sultan als politischen und dem Imam als religiösen Führer beherrschten den Tagesablauf. Erst ab 1990 können auch Individualtouristen die vielfältigen Naturschönheiten bereisen. Die Kriminalitätsrate ist weitaus geringer als in jedem westlichen Land, die Infrastruktur in Ordnung und die Menschen sehr freundlich, zuvorkommend und hilfsbereit.
Der erste Teil des Films führt die Besucher in den Süden des Landes. In Dhofar gedeiht von alters her der Weihrauchbaum aufgrund ausreichendem Monsunregens. Durch das Gebiet führte die legendäre Weihrauchstraße. Dort wurden die verfallene Karawanserei Ubar und das Grab des Hiob besichtigt. Außerdem gibt es einen Abstecher in die Rub-al-Khali, der größten Sandwüste der Erde.
Im zweiten Teil gibt es einen Bidlerbogen zunächst entlang der Nordküste, wo die Grüne Meeresschildkröte bei der Eiablage und einige Forts besichtigt wurden. Weiter geht es dann durch faszinierende Wadis und zu den Wahiba Sands (Wüste). Zum Abschluss geht es über Nizwa (Viehmarkt), der ehemaligen Hauptstadt und Sitz des Imams, durch die Schluchten des bis zu 3000 Meter hohen Jebel Akhdar – und abseits immer wieder von früheren Kämpfen zerstörte Ortschaften und Burgen.