Entlastung am „Nadelöhr“ Brücke

Das Endstück der Leitung ragte zu weit in das Abflussprofil der Nette unterhalb der „Maschbrücke“ hinein. (Foto: Pahl)

Örtliche Hochwasserschutzmaßnahmen in Rhüden umgesetzt

In der vergangenen Woche setzten die Stadtverwaltung Seesen und der Netteverband eine erste innerörtliche Hochwasserschutzmaßnahme in Rhüden teilweise um.

Es handelt sich um die Maßnahme M1 der „Kommunalen Hochwasserschutzkonzeption für den Raum Seesen“.
Hintergrund dabei: Aus der westlichen Feldlage Rhüdens kommen bei Starkregenereignissen im Bereich der Feldscheune von Christian Schellmann (Auf dem Burggraben) größere Wassermengen in die Ortslage. Sie fließen – teilweise verrohrt – unter anderem über die Grundstücke von Strubes, Kothes, Müllers, Schlüters und Krumms, im Bereich der Wilhelm-Busch-Straße, über die Maschstraße am Grundstück Bosse im Unterbereich der „Maschbrücke“ verrohrt in die Nette und sammeln natürlich unterwegs noch die schnellabfließenden Oberwasser der versiegelten Ortslage ein. Diese Einleitungsstelle wurde vor vielen Jahren neu geschaffen. Ein Nachteil dieser Einleitung war, dass das Endstück dieser Leitung zu weit in das Abflussprofil der Nette unterhalb der „Maschbrücke“ hineinragte. Das hatte immer wieder zur Folge, dass bei Hochwasserereignissen das mitgeführte Schwemmgut (Boden, Holz, Gras) sich unterhalb der Brücke staute, beim Abfallen des Wassers als Barriere liegenblieb und bei nachfolgenden Hochwasserereignissen die Stauwirkung verstärkte. Da diese Brücke an sich ein „Nadelöhr“ ist, verstärkte dies die Wasserbelastung und Gefährdung der Oberliegergrundstücke.

Den kompletten Artikel finden Sie in der Ausgabe vom 28. November im Beobachter.