Finanzielle Zuwendung an die Jugendlichen der Katelnburgstraße

Die Jugendlichen wollen die Spenden für Sportgeräte in ihrer Unterkunft einsetzen. (Foto: Koch)

Das Aktionsbündnis „Rhüdener helfen Rhüdenern“ beteiligt sich an Integration

Am vergangenen Wochenende überreichte das Aktionsbündnis einen Betrag an die Leitung der Jugendeinrichtung an der Katelnburgstraße.

Vor der Übergabe hatte Ortsbürgermeister Frank Hencken mit Elke Pohl vereinbart, dass die Jugendlichen sich auch selbst Gedanken über die Verwendung machen sollten. Und das haben sie auch getan. Anstelle eines eigentümlichen Gießkannen-Systems haben sie beschlossen, das Geld in die Investition von Fitness-Gerätschaften zu geben und damit auch über ihre eigene Verweildauer der Einrichtung zu überlassen.
In der Rhüdener Bevölkerung wird die Einrichtung überwiegend positiv bewertet. Im Vordergrund steht natürlich die deutliche Aufwertung des gesamten Geländes. Aber auch der Gedanke der Integration, der hinter dem Projekt steht, wird von den Einwohnern verstanden. Auch die Zusammenarbeit mit dem FC Rot-Weiß Rhüden habe sich recht positiv entwickelt.
Das Aktionsbündnis will mit dieser finanziellen Zuwendung die Gemeinschaft der Jugendlichen untereinander stärken. Und bei der von den Jugendlichen selbst vorgeschlagenen Verwendung der sensiblen Spendenmittel darf davon ausgegangen werden, dass er ihren Spenderwillen auch erreicht. Bei einer Tasse Kaffee dankte Elke Pohl den anwesenden Mitgliedern des Bündnisses und führte die Delegation noch durch einen Teil der sehr ansprechend gestalteten Räumlichkeiten. Elke Pohl unterstrich dabei, dass die Einzelzimmer auf einem in Deutschland meist üblichen Standard gehalten sind, damit eine geschmeidige Integration innerhalb kürzerer Zeit überhaupt möglich ist. Ein Gedanke, der allen Respekt verdient.