Frau erleidet Schnittverletzungen im Gesicht

Ein unbekannter Gegenstand hat die Windschutzscheibe des Autos zerstört. Die Fahrerin erlitt Schnittverletzungen im Gesicht.

Anschlag oder ein unglücklicher Zufall? Harter Gegenstand flog in Windschutzscheibe

Am vergangenen Freitag gegen 16.45 Uhr wurden die Bereitschaften der Feuerwehren Seesen und Rhüden zu einem außergewöhnlichem Unfall auf die Autobahn gerufen. Ein bisher unbekannter Gegenstand hatte während der Fahrt die Windschutzscheibe eines Autos zerstört. Die Fahrerin erlitt Schnittverletzungen im Gesicht.

Da sich der Einsatzort in der Autobahnbaustelle befand, fuhr die Feuerwehr zusammen mit dem Rettungsdienst von den Anschlussstellen Rhüden und Seesen gemeinsam den Einsatzort an. Leider wurde die Einsatzstelle nicht gleich gefunden, da sich die Frau nicht wie bei der Abgabe des Notrufs zwischen Rhüden und der Raststätte Harz befand, sondern nunmehr zwischen Seesen und Echte. Dort stand, mit eingeschaltetem Warnblinker, das gesuchte Fahrzeug auf dem Standstreifen.
Aus bisher noch nicht bekannten Umständen wurde die Scheibe ihres Auto von einem harten Gegenstand getroffen.
Ob dieser Gegenstand aus dem Gegenverkehr kam oder von einer in der Nähe befindlichen Brücke geworfen wurde, steht noch nicht fest. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zum Glück blieb es nur bei den Schnittverletzungen der Fahrerin. Ihre drei kleinen Kinder, die auch mit im Fahrzeug saßen, kamen mit dem Schrecken davon. Alle Insassen wurden zur weiteren Behandlung in die Asklepios Kliniken Schildautal in Seesen gebracht.