„Harzer Roller“ ist in Rhüden eine Delikatesse

Hans-Henning Willer begrüßte die Teilnehmer des 24. Käsebrotessens im Hotel „Zum Rathaus“.

24. Käsebrotessen der Natur- und Heimatfreunde / Veranstaltung von mehr als 100 Gästen besucht

Von Ulrich Kiehne, Rhüden

Auch zum Auftakt des nunmehr 24. historischen Käsebrotessens – einmal mehr von den „Natur- und Heimatfreunden Rhüden“ ausgerichtet – konnte deren 2. Vorsitzender Hans-Henning Willer (in Vertretung des verhinderten Gustav Bokelmann), eine Vielzahl von Gästen im großen Saal des Hotels „Zum Rathaus“ willkommen heißen. Sie alle waren gekommen, um an einer Veranstaltung teilzunehmen, deren historischer Ursprung um das Jahr 1750 herum vermutet wird.
Eingeläutet wurde der Abend dabei traditionell mit einem „Begrüßungs-Trunk“ der besonderen Art; anschließend dann sprach man jedoch mehr dem edlen Gersten- oder Rebensaft sowie alkoholfreien Getränken denn dem einst von der Obrigkeit verordneten Dünnbier zu.
Nachdem Burkhard Heunecke – in Gehrock und Zylinder gewandet – die Statuten der Altvorderen aus dem Jahre 1810 verlesen hatte, verlustierte man sich bei Harzer Roller, Brot, Gurken, Schmalz und anderen kulinarischen Köstlichkeiten.
Dann aber war das Pubilkum uneingeschränkt „zur Heiterkeit bereit“ – Friedrich-Wilhelm Harenberg wartete da gewohnt locker-flockig mit plattdeutschen Anekdoten und Geschichten auf, die den Zuhörern schon die Tränen in die Augenwinkel trieben. Mit Fanfaren warteten schließlich die „Fanfaren aus Hildesheim“ auf. EinenDank schickte Hans-Henning Willer abschließend in Richtung des Deutschen Roten Kreuzes inRhüden sowie an die vielen fleißigen Helfer, die wiederum zum Gelingen der Veransaltung beigetragen hatten.
Im nächsten Jahr dürfen sich die Natur- und Heimatfreunde auf gleich zwei Jubiläen freuen.Zum einen feiert der Verein, der rund 350 Mitglieder in seinenReihen zählt, sein 50-jähriges Bestehen, und auch das Käsebrotessen wird dann inRhüden bereits zum 25. Mal durchgeführt.