Horrido gewappnet

Horridos 1. Schießwart Kai-Uwe Thiemann bei der Wasserstandskontrolle.

Hochwasser kam nicht unerwartet

„Die Investitionen der letzten Jahre machen sich bezahlt“, so der 1.Vorsitzende des SV Horrido Rhüden, Andreas Schlüter. Hat der kleine Schützenverein aus den vergangenen Hochwässern gelernt und in eigenes Equipment investiert. So braucht man die rührige Feuerwehr nur noch für ein paar Sandsäcke. Flachsaugende Pumpen, Nasssauger und Schotts waren vorhanden. Auch die Gerätschaften wie Rasenmäher waren hochwassersicher an Ketten im Gerätehaus hoch gehängt. Nachdem die Meldekette über den ersten Schießwart Kai-Uwe Thiemann angelaufen war, kamen die Mitglieder in eingeteilten Schichten zum Dienst in das Schützenhaus. Ohne „Wathose“ wurde es allerdings eine nasse Angelegenheit, denn der Zugang war bis zu 80 Zentimeter tief unter Wasser. Dieses Jahr teilten sich, neben den schon genannten, maßgeblich der 2. Vorsitzende Martin Wille, Walter Wiebking und Rene Dittrich die Dienststunden. Die Schäden im Außenbereich insbesondere auf der Bogenanlage waren gestern noch nicht abzusehen. Der Zaun zur Bogenanlage wurde samt Tor komplett ein Raub des Wassers.