Horrido Rhüden feiert zünftig „125-Jähriges“

Die Vorsitzenden der Schützenvereine des Stadtverbandes gratulieren (von links): Bernd Weschke (KSV Bornhausen), Rainer Raczek (SC Bilderlahe) und Bernd Dittmann (SC Herrhausen) mit Andreas Schlüter (SV Horrido Rhüden).

Freischießen erfreut sich großer Nachfrage / Bemerkenswert viele Besucher trotz Regenwetter

Pünktlich eröffnete der 1. Vorsitzende Andreas Schlüter in einer sonnigen Phase am Samstag das Jubiläumsfest des SVHorrido Rhüden. Herzlich begrüßen konnte er zum 125. Geburtstag des Vereins neben zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern aus dem Ort auch den Stellvertretenden Bürgermeister Jürgen Ebert, Ortsbürgermeisterin Irene Pülm, Andrea Wilhelm-Opel als Vertreterin des Kreis- & Landessportbundes sowie Abordnungen befreundeter Schützen-, Ortsvereine und Verbände.
Schlüter ging kurz auf die Geschichte des Vereines ein und bedankte sich beim Historienwart Bernhard Hasler der die ganze Vergangenheit in viel Arbeit herausgefunden und aufgelistet hat. Anschließend überbrachte Jürgen Ebert die Grüße des Bürgermeisters, Stadtrates und der Verwaltung. Irene Pülm als Ortsbürgermeisterin bedankte sich für das Engagement, das der Schützenverein auch in den Ort mit einbringt. Irene Pülm: „Horrido ist einer der Eckpfeiler der ehrenamtlichen Arbeit im Ort.
Der Verein kümmert sich neben seinem Vereinsleben auch intensiv um Belange und Maßnahmen im Ort und um die örtliche Gemeinschaft. Weiterhin haben sie ein internes Vereins- und Vorstandleben das seines gleichen sucht“. Andrea Wilhelm-Opel überbrachte die Glückwünsche des Kreis- und Landessportbundes sowie die eigene Freude über den unkonventionellen Ablauf und die unkomplizierte Abwicklung des offiziellen Teiles des Jubiläums.
Anschließend bad der 1.Vorsitzende zum gemütlichen Teil und eröffnete das Freischießen sowie die Kaffeetafel. Unkonventionell wie der Verein ist, wurden die Glückwünsche der befreundeten Vereine und Verbände ohne große Reden, aber mit viel Freude und Dankbarkeit entgegen genommen. Nach der Kaffeetafel ging es zum Freischießen auf die Bogenanlage.
Unter fachkundiger Anleitung der Vereinsmitglieder konnte hier freudig „Robin Hood“ nachempfunden werden. Anschließend war der Schießstand von der Kuchentafel befreit und zum Luftdruckschießen freigegeben. Hier sprachen besonders die fünf- und achtschüssigen Sportgeräte alle Interessierten an.
Zu späterer Stunde wurde der gesellige Teil mit Grillgut und Getränken, dank der vielen Helfer, bis spät in den Sonntag gemütlich zelebriert.