In Glashütte lernte sich das Diamanten-Paar kennen und lieben

Dagmar und Oskar Ablas aus Rhüden feierten am Donnerstag diamantene Hochzeit, Ortsbürgermeisterin Irene Pülm beglückwünschte das Jubelpaar und überreichte ein Präsent.

Rhüdener Jubelpaar Dagmar und Oskar Ablas seit 60 Jahren verheiratet

Rühden (uk). Am heutigen Donnerstag feierten Dagmar und Oskar Ablas diamantene Hochzeit. Vor 60 Jahren schlossen die beiden in Glashütte beziehungsweise in Lamspringe den Bund der Ehe. Oskar Ablas wurde 1929 in Kaschmirowka im heutigen Polen geboren. Nach Ende des 2. Weltkrieges musste er wie so viele andere Menschen fliehen und landete schließlich in Neuhof bei Lamspringe. Das war im Jahr 1946. Drei Jahre später lernte Oskar die damals 19-jährige Dagmar Hirschfeld beim Tanz in Glashütte kennen.
Weitere zwei Jahre später, also 1951, läuteten bereists die Hochzeitsglocken für das junge Paar. Gearbeitet hat Oskar Ablas viele Jahre als Polier im Bockenemer Maurerbetrieb Weigel, Ehefrau Dagmar arbeitete als Näherin in Rhüden.
Aus der Ehe ging 1951 Sohn Peter hervor; mittlerweile hat das Ehepaar Ablas auch eine fast volljährige Enkeltochter. Als Gratulantin schaute gestern auch Ortsbürgermeisterin Irene Pülm vorbei und überbrachte die Glückwünsche des Ortsrates. Im Ort selbst sind Oskar und Dagmar Ablas durch ihre Hobbys bekannt. Lange Jahre waren sie aktiv im örtlichen Gesangverein, außerdem wirkte Oskar Ablas aktiv beim Feuerwehrmusikzug mit.
Sein handwerkliches Geschick blieb ebenfalls nicht im Verborgenen. So baute Oskar Ablass kleine Windmühlen oder Weihnachtskrippen. Gebaut hat er auch im Großen – insgesamt nämlich drei ganze Häuser. So wohnte man zunächst in Glashütte, später auf dem Sültenberg in Rhüden und mittlerweile schon seit 25 Jahren Im Wichmann. Gefeiert wurde im kleinen Kreise, auch weil es die Gesundheit Oskar Ablas' derzeit nicht zulässt, groß zu feiern. „Aber das wird schon wieder“, befand Dagmar. Und die muss es wissen, schließlich kennt keiner ihren Oskar besser als sie.