„Indian-Summer-Feeling“ im beeindruckenden WeltWald Harz

Die Sonne ließ die üppige Farbenpracht des bunt gefärbten „WeltWaldes“ erstrahlen. (Foto: bo)

26 Mitglieder des HZV Mechtshausen-Rhüden begaben sich auf Herbstwanderung

Rhüden/Mechtshausen (bo). Sehr zufrieden war Kulturwart Gerhard Kunert mit der Resonanz auf seine Einladung zur Herbstwanderung Ende Oktober, der schließlich 26 Personen gern folgten. Sein Kommentar: „Es war einfach begeisternd bunt und zugleich eine so schöne Luft!“ Wie für diese bemerkenswerte Exkursion bestellt, wurde mit Beginn der Wanderung der Himmel mehr und mehr wolkenlos blau, und dazu ließ die Sonne die üppige Farbenpracht des bunt gefärbten „WeltWaldes“ erstrahlen. Ein beliebtes Fotomotiv war dabei die Baumgruppe des japanischen Fächerahorns an der Wegekreuzung vom Blockhausweg und Koreaweg mit besonders intensivem Farbenrausch sowie auch der untere Teich im Markautal.
Über die Wasseroberfläche ließen (Sonnen-)Licht und Schatten, Reste von Nebel und Dunst, die nun so überaus bunte Natur mit ihren hier vielen Sumpfzypressen geradezu mystisch erscheinen. Bestaunt wurden nicht nur die über 60 verschiedenen Baum- und Straucharten, sondern auch die zwei erst im Mai des Jahres errichteten indianischen Totempfähle, die nun die nordamerikanische Seite des Arboretums eindruchsvoll schmücken. Diese sind jeweils etwa neun Meter hoch und rund 600 Kilo schwer, und zwar kam hier der pilzresistente Lebensbaum zum Einsatz.
Die allgemeine Begeisterung war schließlich so groß, dass nach Beendigung der offiziellen Wanderung mit anschließender Stärkung in der Hübichalm-Hütte, eine zusätzliche Wanderstrecke mit immerhin noch zwölf Personen drangehängt wurde. Auch hier gab es viele Stopps an markanten Punkten, Bäumen und Stäuchern mit weiterführenden interessanten Besonderheiten beziehungsweise Informationen.
Letztendlich war es eine bemerkenswerte und auch unvergessliche Herbstwanderung des HZV Mechtshausen-Rhüden.