Kleine Bücherwürmer kommen auf ihre Kosten

Kinderbuchautorin Heike Winkler (hinten) stand Rede und Antwort.

Dreitägige Bücherausstellung in der Grundschule Rhüden / Kinderbuchautorin Heike Winkler zu Gast

In der zurückliegenden Woche war der Betrieb in der Grundschule Rhüden vor allem von einem Thema bestimmt: Bücher und Lesen, Lesen und Bücher. Die alljährliche Bücherausstellung hatte in der Aula wieder einmal Station gemacht.

Die Seesener Buchhandlung Isabella Beier bestückte sie mit einer großen Auswahl an Kinderliteratur. So war für die Jungen und Mädchen aller Klassenstufen drei Tage lang Schmökern angesagt.
Bei dem Angebot, das beispielsweise von den „Drei Fragezeichen“ und dem „Magischen Baumhaus“ über die „Magic Girls“ bis hin zu großformatigen Sachbüchern über Tiere oder Traktoren reichte, fiel es den Grundschülern nicht schwer, ihrem „Wunschzettel“ ein paar Einträge hinzuzufügen. Schließlich ist ja bald Weihnachten, und vielleicht geht der eine oder andere Lektürewunsch in Erfüllung.
Am Donnerstag dann konnten auch die Eltern die Ausstellung besuchen – und natürlich die Wünsche ihrer Kinder erfüllen. Besonders oft gingen dabei „Gregs Tagebuch“ und Bände der „Was ist was“-Reihe über den „Ladentisch“. Für die nötige Stärkung zwischendurch wurde unter maßgeblicher Mitwirkung des Förderkreises wie gewohnt in der Kaffeestube gesorgt.
Doch es blieb während der Woche nicht nur bei der Ausstellung. Mit Heike Winkler aus Seesen konnte die Grundschule nämlich auch eine echte Kinderbuchautorin begrüßen. Den Kindern des Schulkindergartens und den Erstklässlern las sie aus „Lila Lotta – Schleife ist doch puppenleicht“ vor, während sich die Zweitklässler mit „Prinzessin Farbenfroh“ beschäftigten und den coolen Kater Jack Rainbow malten. Den Jungen und Mädchen aus den Klassen 3 und 4 las Heike Winkler aus „Zauberbann über Mystica“ vor – ein Roman aus der Feder von Rotraud Falke-Held, für das die Seesenerin die Zeichnungen anfertigte. Klar, dass die Kinder sich die Gelegenheit nicht entgehen ließen, die Kinderbuchautorin mit Fragen zu ihrer Arbeit zu löchern. Und die kleinen „Bücherwürmer“ staunten nicht schlecht, wieviel Arbeit tatsächlich in so einem Buch steckt.