Kostendeckungsgrad um 30 Prozent gesunken

Problematische Kosten- und Erlössituation: der städtische Friedhof „In der Bleiche“.

Ortsrat Rhüden informiert sich über Bewirtschaftung des Friedhofs „In der Bleiche“ / Internetauftritt nimmt Form an

Im Vorfeld der jüngsten Sitzung trafen sich die Rhüdener Ortsratsmitglieder auf dem städtischen Friedhof „In der Bleiche“. Rüdiger Birkner von der Stadtverwaltung Seesen gab im Rahmen einer Begehung Auskunft über die Bewirtschaftung und Gestaltung sowie über die Gebührenordnung und die aktuelle Kosten- und Erlössituation des kommunalen Friedhofs. Birkner wies darauf hin, dass der Kostendeckungsgrad von 47,17 Prozent im Jahr 2012 auf 12,30 Prozent im vergangenen Jahr gesunken sei. Als Grund dafür wurden die weiter rückläufigen Bestattungszahlen sowie der hohe Anteil kostengünstiger Urnenbestattungen genannt. Im Anschluss an die Begehung wurde die Ortsratsitzung im „Haus der Vereine“ in Rhüden fortgeführt. Hier ging es schwerpunktmäßig um die Planung der Seniorenfahrt 2015 und den Aufbau des Internetauftrittes für den Ort Rhüden.
Bei den Beratungen über die Seniorenfahrt standen dabei insgesamt vier Vorschläge auf dem Plan, die von den Ortsratsmitgliedern Frank Hencken und Andreas Thelen vorgestellt wurden. Nach eingehender Diskussion entschied sich der Ortsrat für eine Fahrt zum Mühlenmuseum nach Gifhorn. Zum Aufbau des Internetauftrittes des Ortes gibt es weitere Fortschritte zu vermelden. Das gebildete Arbeitsteam, bestehend aus Ortsbürgermeister Ernst Pahl und den Ortsratsmitgliedern Volker Harenberg und Frank Hencken, konnte ein erstes Gliederungsschema erarbeiten. Nach Abstimmung mit Thorsten Scheerer von der Stadtmarketing Seesen eG kann das Konzept in der vorgeschlagenen Form nun umgesetzt werden. Zu guter Letzt standen noch die Anträge und Mitteilungen auf der Tagesordnung. So informierte die Stadtverwaltung unter anderem darüber, dass auf dem Spielplatz „Hildesheimer Straße“ eine zusätzliche Sitzgruppe aufgestellt werde. Frank Hencken bat in diesem Zusammenhang um Überprüfung der Reifenschaukel auf dem Spielplatz „Vor der Hanlah“. Der Pfosten der Schaukel sei morsch. Des Weiteren sollen die Absperrungen am Radweg an der Katelnburgstraße überprüft werden. Eine Durchfahrt mit einem Elektromobil für Behinderte sei hier nicht gefahrlos möglich. Gegebenenfalls werde dazu auch noch einmal ein Ortstermin vereinbart. Ferner wurden zwei Anträge auf Bezuschussung der Jugendarbeit in den Vereinen TSV Rhüden und „Pfeil“ Rhüden positiv beschieden.