Mehr Sicherheit für den Fall der Fälle

Vier dieser Rettungsringe samt Wurfleine befinden sich jetzt an markanten Punkten in Rhüden.

Hochwasserschutz: Ortsfeuerwehr Rhüden beschafft zwei weitere Rettungseinrichtungen

Zum Glück ist es lange ruhig geblieben in Sachen „Hochwasser“ – aber diese Ruhe trügt. Immer wieder kann es durch plötzlich auftretende Unwetter, Sturzfluten oder andere Schadensereignisse zu Hochwasserlagen im Bereich Rhüden, beziehungsweise im gesamten Stadtgebiet von Seesen kommen. Darauf muss man gut vorbereitet sein. Bei der Ortsfeuerwehr Rhüden stehen die Räder nie still. Hinter den Kulissen wird immer wieder an Verbesserungen des Hochwasserkonzeptes und an der Sicherheit von Betroffenen gearbeitet.
Bei der im Frühjahr durchgeführten Zugübung „Hochwasser“, an der sich auch die Rhüdener Einwohner mit realen Anrufen beteiligt hatten, wurden im Vorfeld von Ortsbürgermeisterin Irene Pülm und von dem Vorsitzenden der Verkehrswacht Seesen-Langelsheim-Lutter, Wilhelm Schöbel, zwei Rettungsringe an die Ortsfeuerwehr Rhüden übergeben.
Aus Mitteln der Ortsfeuerwehr Rhüden konnten jetzt zwei weitere Rettungseinrichtungen beschafft werden. „Ein Dank gilt dem Bauhof der Stadt Seesen für den Bau und die Bereitstellung der Materialien für die Standortkonstruktionen“, sagte Ortsbrandmeister Timo Hurlemann.
Diese Rettungsringe werden in Zukunft bei Hochwasserlagen entlang der Nette, und zwar an vier verschiedenen Stellen, von den „Hochwassermanagern“ installiert.
Die ausgewählten Standorte befinden sich an der Fußgängerbrücke am Radweg, der sogenannten „Holzbrücke“, an der Nette-Brücke Spadentorstraße, Großer Brücke und Katelnburgstraße. Diese Standorte sind leicht vom Radweg aus erreichbar und zugänglich.
Die Rettungsringe, ausgerüstet mit einer 30 Meter langen Wurfleine, werden an einem vorhandenem Pfahl für Verkehrsschilder angebracht. Ein markantes Hinweisschild zeigt den Standort.