Rhüdener Jugendwehr sehr aktiv

Rhüdens Jugendfeuerwehrwart Stefan Zdechlikiewitz (links) und Stadtjugendfeuerwehrwart Michael Müller (rechts) verabschieden den scheidenden stellvertretenen Jugendwart Nils Günther.

Jugendfeuerwehrwart Stefan Zdechlikiewitz berichtete von vielen Unternehmungen im Jahr 2014

Während der Jahreshauptversammlung der Rhüdener Feuerwehr berichtete auch Jugendfeuerwehrwart Stefan Zdechlikiewitz von den Tätigkeiten des Nachwuchses im vergangenen Jahr. Die Mitgliedszahlen konnten im Jahr 2014 um ein Mädchen gesteigert werden.

Es sind nun vier Mädchen und 17 Jungen im Jugendbereich aktiv.
Insgesamt führte die Jugendfeuerwehr 28 reguläre Dienste durch. Hinzu kamen einige Sonderdienste zum Training für die Jugendflamme und die Leistungsspange. Gestartet wurde mit Themen wie der Organisation in der Feuerwehr, der Unfallverhütung und der Ersten Hilfe. Ein erstes Highlight folgte im April, als es zum Umwelttag mit dem Mc Donalds-Team in Rhüden ging. Nach der Durchführung durften sich alle Beteiligten nach Herzenslust „à la carte“ bedienen. Zusätzlich gab es später noch einen Scheck über 1000 Euro von Mc Donalds. „Ich möchte diese Gelegenheit nutzen und mich bei allen unseren Sponsoren bedanken“, so der Jugendwart.
Einen tollen Erfolg feierte die Gruppe am 31. Mai beim Stadtorientierungsmarsch, den die Jugendwehr in Kirchberg aus Anlass ihres zehnjährigen Jubiläums ausrichtete. Die Rhüdener gewannen den Wettbewerb und traten unter ohrenbetäubendem Siegesgeschrei die Heimfahrt an. Eine Woche später feierte die JFW Bornhausen ihr 40-jähriges Bestehen und hatte zur Dorfrallye geladen. Bei fast 30 Grad im Schatten gab es Treppchenplatz 3. Am 14. Juni standen die Kreisorientierungsmärsche an. Die Jugendlichen kamen auf den 19. Platz, ihre Betreuer schafften Rang 3. Bei den Kreiswettbewerben der Jugendfeuerwehren des Landkreises wurde die Rhüdener Gruppe Sechster mit 1332 Punkten.
Während der Sommerferien ging es zum Stadtzeltlager nach Grömnitz. Die Seesener Wehren hatten sich dazu entschlossen, nicht am Kreiszeltlager am Tankumsee teilzunehmen, sondern das Zeltlager auf Stadtebene durchzuführen. Dort warteten bereits die fertig aufgebauten, feststehenden Zelte auf uns und wir konnten uns direkt einrichten“, berichtete Zdechlikiewitz von der tollen Reise. Im Zeitraum des Zeltlagers fand ein Lagerwettbewerb statt, der sich über mehrere Tage zog und wo viele verschiedene Aufgaben erledigt werden mussten. Rhüden startete mit zwei Gruppen. Gruppe 1 erhielt den sechsten Platz und Gruppe 2 den elften Platz. Neben vielen anderen Programmpunkten waren der Besuch der Karl-May-Festspiele in Bad Segeberg oder der Besuch des Hansaparks Highlights. Aber auch mit dem Besuch eines Leuchtturms oder einem Fußmarsch über den Deich nach Grömitz konnten die Planer punkten. „Im Zeltlager zeigten unsere jungen Kameraden einmal mehr, dass sie einen guten, innigen Kameradschaftsgeist haben, und dass sich dieser nicht nur auf die eigene Wehr beschränkt“, berichtete der Jugendfeuerwehrwart erfreut.
Nach den Ferien ging es gleich mit der Leistungsspange weiter. Die Gruppe aus dem Stadtgebiet Seesen schloss diese Übungen mit Bravour ab. Im Herbst stand zudem eine reale Einsatzübung in Mechtshausen auf dem Dienstplan. „Nach kurzer Findungsphase und Lageerkundung arbeiteten die Mitglieder der Jugendfeuerwehr den Einsatz professionell, fast wie die alten Hasen aus dem aktiven Bereich, ab. Insbesondere der hervorragende Funkverkehr wurde von den Beobachtern sehr positiv empfunden und in der Nachbesprechung gelobt“, zeigte sich Stefan Zdechlikiewitz stolz über den Ausbildungsstand „seiner“ Schützlinge.
Nach einigen Diensten mit dem Schwerpunkt „Technische Hilfeleistung“ endete das Jahr 2014 mit dem Stand auf dem Rhüdener Weihnachtsmarkt. „Ich möchte es nun nicht versäumen, mich bei all denen zu bedanken, die unsere Jugendarbeit fördern und unterstützen. Ebenso danke ich der Führung der Freiwilligen Feuerwehr Rhüden und Mechtshausen, den Betreuern für ihre geleistete Mitarbeit und das von ihnen erbrachte Vertrauen“, schloss Zdechlikiewitz seinen ausführlichen Bericht.