„Rückhaltebecken ist unumgänglich“

Diplom-Ingenieur Uwe Metzing erläuterte dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Björn Thümler (rechts) Aufbau und Funktion des geplanten Hochwasserrückhaltebeckens bei Bornhausen. Angeführt und eingeladen vom Seesener Landtagsabgeordneten Rudolf Götz (CDU), hatte sich im Juli gleich ein ganzer Bus mit Vertretern aus Politik, Behörden, (Land-)Wirtschaft und Interessenverbänden vom Haus der Vereine in Rhüden aus auf den Weg in den Nachbarort gemacht.

CDU-Landtagsfraktion setzt sich für Hochwasserschutz in Rhüden und Bornhausen ein

Im Jahre 2007 waren Rhüden, Bornhausen und auch andere Ortsteile vom Hochwasser betroffen. Damals führte das doch nicht mehr so neue Phänomen der Starkregenereignisse, speziell am Harzrand, in Seesen zu nicht mehr beherrschbaren Hochwassermengen.
Seither bemühten sich die Vertreter der Feuerwehren, der Ortsräte aber auch die Seesener CDU immer wieder über das Umweltministerium in Niedersachsen auf die Dringlichkeit der geplanten Maßnahmen hinzuweisen. Gerade beim Niedersächsischen Landesamt für Wasser und Küstenschutz (NLWKN) war man immer offen und hat ja auch entsprechende Mittel für die Planungen bereitgestellt. Auch der Netteausbauverband war immer an der Seite der Betroffenen.

Mittlerweile ist festzustellen, dass alle Bemühungen voranzukommen immer wieder an neuen Hürden scheitern. Als sehr undurchsichtig erweist sich nach Ansicht des Landtagsabgeordneten Rudolf Götz die Rolle der Seesener Grünen. Sie versuchen den Eindruck zu erwecken, dass auch ohne den Bau einer Talsperre Hochwasserschutz gewährleistet sein könnte.

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