Rückhaltebecken steht wieder auf der Agenda

Nach dem neuerlichen Hochwasser in Rhüden plädiert die CDU/FDP für eine Beschleinigung beim Planfeststellungsverfahren um das Rückhaltebecken bei Bornhausen.

CDU/FDP-Gruppe befasst sich am Montag mit dem Thema Hochwasser

Am kommenden Montag, 3. Juni, um 19 Uhr, treffen sich die Seesener Christdemokraten und Liberalen im Wilhelmsbad. Hauptthema werden dann die Auswirkungen der Überschwemmungen in den nördlichen Stadtteilen sein.
Ortsbürgermeisterin Irene Pülm für Rhüden und Ortsbürgermeister Jürgen Kühl für Bornhausen werden an diesem Abend über die Folgen der Regenfluten berichten. In den nächsten Wochen ist die Politik gefordert.
Gruppensprecher Rudolf Götz: „Eine Beschleunigung beim Planfeststellungsverfahren zum Rückhaltebecken Bornhausen ist erforderlich. Die Anlieger in den Überschwemmungszonen verlieren langsam die Geduld. Die betreffenden Bürger brauchen eine Perspektive, damit die immer wieder drohenden Stark­regenereignisse endlich erfolgreich bekämpft werden können.“
Alle Argumente für ein Rückhaltebecken seien ausgetauscht, Einsprüche und Einwände bearbeitet. Viele Jahre der Verzögerung seien seit 2007 ins Land gegangen. Götz: „Es wird Zeit, dass die Bagger endlich anfangen. Die Menschen brauchen Schutz vor Hochwasser. Dies ist technisch möglich.“