SPD-Bürgerforum: Zukunftsfähigkeit Rhüdens sichern

Bürgermeisterkandidatin Hanna Kopischke diskutierte zu den Themen Hochwasser, Infrastruktur und vieles mehr

In Rhüden führten die Sozialdemokraten jetzt unter Leitung der SPD-Bürgermeisterkandidatin Hanna Kopischke nach Mechtshausen, Engelade und Herrhausen das vierte Bürgerforum durch.
Rhüden (bo). Die Rhüdener hatte im Hotel „Zum Rathaus“, die Möglichkeit, direkten Einfluss auf die Inhalte des Kommunalwahlprogamms der SPD zu nehmen.
Auch konkrete Ansätze für eine Politik in Rhüden wurden angesprochen. Natürlich wurden die Möglichkeiten, wie Rhüden besser gegen das Hochwasser geschützt werden kann, intensiv erörtert. Das könne man im Hinblick auf das Hochwasserrückhaltebecken bei Bornhausen nur gemeinsam mit den Bornhäusern erreichen und nicht gegen die Ängste der betroffenen Anlieger, war man sich einig.
Wichtig war den Anwesenden auch die Frage, wie eine positive kontinuierliche Ei­gen­entwicklung bei einer veränderten Banken- und Einkaufslandschaft in Rhüden sichergestellt werden könne.
„Wie sichern wir bei sinkenden Mitgliederzahlen in den Vereinen das Ehrenamt in Rhüden und wie wird sich in Zukunft die Vereinsförderung darstellen?“. Dabei verwies Hanna Kopischke auf die Ehrenamtsbörse, die die Vereine nicht ersetzen könne, aber neue Ansätze für das Fortbestehen des Ehrenamtes biete. Auch Anreize der öffentlichen Hand zur Förderung des Ehrenamtes seien wichtig. Sie regte an, eine Veranstaltung in Seesen mit allen Vereinen zum Thema Ehrenamt durchzuführen. „Ich werde mich um einen kompetenten Referenten kümmern und dann alle Vereine einladen“, so die Bürgermeisterkandidatin.
Angesprochen wurden auch Maßnahmen zur Sicherung der Verkehrssicherheit auf der Katlenburger- und Hildesheimer Straße. Es müsse auch sichergestellt werden, dass es möglich sei, bei den zukünftigen Umleitungen, die im Zusammenhang mit dem Ausbau der Autobahn zu erwarten sind, die Straßen noch überqueren zu können. Angesprochen wurden auch die Stra­ßensanierungen insgesamt und das Parkverhalten im Bereich Kreuzung Pfarrstraße / Kirchstraße.
Die gebaute Trasse des Fahrradweges nach Bornum sei von vielen so nicht gewünscht worden, doch müsse man jetzt feststellen, dass der Fahrradweg jetzt „schön“ sei und auch angenommen werde.
Der Bau der 380-kV-Freileitung sei, sollte sie kommen, ein Nachteil für Rhüden und könne unter dem Aspekt des Gesundheitsschutzes aller Bürgerinnen und Bürger nicht hingenommen werden. Man sei nicht gegen die Trasse, doch gehöre sie unter die Erde.
Ein Treffpunkt für die Rhüdener Jugend wurde angeregt. Letztes Thema an diesem Abend war die Gebührengestaltung und -entwicklung im Bereich Abwasser. Einzelne Bürger beklagten Planungsfehler bei dem Bau der Druckleitung nach Seesen und bemängelten generell, dass eingeleitete Baumaßnahmen zu lange dauern würden, so dass es schon durch den Zeitablauf zu Kostensteigerungen kommen würde. Hanna Kopischke verwies darauf, dass zunächst die Endabrechnung vorliegen müsse, um dann eine Prüfung einleiten zu können.