Velofit-Tasche für Radfahrausbildung an der GS Rhüden

Verkehrswacht-Vorsitzender Wilhelm Schöbel (hinten links) überreichte den „Velofit-Bag“ und CDs. Schulleiter Burkhard Strübig und die Kinder freuen sich.

Spende der Verkehrswacht Seesen-Langelsheim-Lutter / Signalwesten und Regenschärpen für die Kleinsten

„Ein Onkel, der Gutes mitbringt, ist besser als eine Tante, die bloß Klavier spielt“, das meinte schon der in Mechtshausen zur letzten Ruhe gebettete Dichter Wilhelm Busch. Kein Wunder also, dass Wilhelm Schöbel, seines Zeichens Vorsitzender der Verkehrswacht Seesen-Langelsheim-Lutter, stest herzlich willkommen ist in Kindertagesstätten und Grundschulen. Denn er bringt immer etwas mit.
So auch am Dienstag, als er der Grundschule Rhüden einen Besuch abstattete. Hier überreichte er Schulleiter Burkhard Strübig einen sogenannten „Velofit-Bag“. In der großen, mit zahlreichen Materialien vollgepackten Tasche befindet sich alles Nötige, um in den Klassen 1 bis 3 die motorischen Grundlagen für die Radfahrausbildung zu legen. Entsprechende Velofit-Übungen lassen sich ohne großen Aufwand im Sportunterricht durchführen. „So können zum einen die für das Radfahren bedeutsamen motorischen Stärken und Schwächen aufgezeigt und zum anderen der motorische Entwicklungsstand überprüft werden“, sagt Wilhelm Schöbel, der außerdem noch einen ganzen Stapel CDs mitgebracht hatte. Unter dem Titel „Pass auf, sing mit“ bringt der sympathische Verkehrspolizist „Robert Dottersack“ Kindern von fünf bis neun Jahren die Gefahren näher, die im Straßenverkehr lauern. Musikalisch mit Liedern und Geschichten thematisiert werden das Verhalten auf dem Schulweg, an der Haltestelle, im Auto oder auch beim Radfahren.
Zusätzlich dürfen sich die Jungen und Mädchen des Schulkindergartens sowie der beiden ersten Klassen über nagelneue neongelbe Signalwesten samt Kapuze freuen. Sie hatte der ADAC gesponsert. Und von der Braunschweigischen Landessparkasse gab es obendrein noch einen ganzen Satz „Schärpen“, damit die Kinder bei Regen besser zu sehen sind.
Abschließend erging der Appell an die Eltern, gerade in der dunklen Jahreszeit darauf zu achten, dass ihre Kinder die Westen und Schärpen auch wirklich tragen. „Oft klappt das leider nur in den ersten Wochen und wird dann vernachlässigt“, weiß Burkhard Strübig.