Zwischen Rhüden und Seesen rücken die Bagger an

Aktuell wird mit Hochdruck an der Fertigstellung der Richtungsfahrbahn Kassel auf dem Baustellenabschnitt Bockenem/Dreieck Salzgitter gearbeitet. Am kommenden Dienstag rollen die Bagger zwischen Rhüden und Seesen an.

Spatenstich zum Ausbau der A 7 auf dem Teilstück Seesen/Bockenem erfolgt am 21. August

Der sechsstreifige Ausbau der A 7 zwischen der Anschlusstelle Bockenem und dem Dreieck Salzgitter hat so manchen Autofahrer schon erheblich Nerven gekostet. Auf der 65 Millionen teueren Baustelle ist nun Halbzeit. Für die Autofahrer heißt das aber nicht, dass ein Ende der Verkehrsbehinderungen in greifbarer Nähe ist. Denn am kommenden Dienstag, 21. August, erfolgt der Spatenstich zum sechsspurigen Ausbau des zweiten Teilstückes zwischen Bockenem und der Anschlussstelle Seesen.
Die neue Ausbaustrecke beträgt rund 13 Kilometer und würde mit dem Abschnitt zwischen Bockenem/Dreieck Salzgitter zusammengerechnet eine 25 Kilometer lange „Mons­terbaustelle“ ergeben. Da werden doch schnell Erinnerungen an die A 7-Baustelle zwischen Göttingen-Süd und der Anschlusstelle Nörten-Hardenberg wach, die die Autofahrer über Jahre plagte.
Soweit soll es aber auf dem Autobahnabschnitt zwischen Seesen und dem Dreieck Salzgitter nicht kommen. Christine von Velsen, zuständige Projektleiterin für den Ausbau des zweiten Teilstückes im Geschäftsbereich Gandersheim der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, erklärt: „Zunächst wird nur der Abschnitt Rhüden/Seesen ausgebaut. Der Verkehr zwischen der Anschlussstelle Bockenem und Rhüden wird also weiterhin frei fließen. So wollen wir sicherstellen, dass der Baustellenabschnitt nicht endlos wird.“
Der Streckenabschnitt zwischen Rhüden und Bockenem soll erst in Angriff genommen werden, wenn der sechsspurige Ausbau zwischen Bockenem und dem Dreieck Salzgitter fertiggestellt ist. Die Fertigstellung ist für Sommer nächsten Jahres anvisiert. Damit dieser Plan auch eingehalten werden kann, arbeiten die Bauarbeiter gegenwärtig mit Hochdruck an der Fertigstellung der Richtungsfahrbahn Kassel. Wenn alles glatt geht, wird der Verkehr spätestens am 16. Dezember umgelegt, damit die Arbeiten in Richtung Hannover begonnen werden können. Anke Stöcker-Kleinert, Projektleiterin für das Teilstück Bockenem/Dreieck Salzgitter, ist aber zuversichtlich, dass dieser Termin eingehalten werden kann.
Aktuell sind die Arbeiter noch damit beschäftigt, die bis zu 50 Zentimeter starke Betonfahrbahn in Richtung Kassel abzutragen, zu zerkleinern und zu recyceln. Die alte Fahrbahn wird dann als eine Art Fundament beim Neubau dienen.