A-Junioren wollen in der Rückrunde durchstarten

Die Fußball-A-Junioren des FCRhüden starten in Kürze in die Rückrunde. (Foto: bo)

Ältester Fußballnachwuchs des FC Rot-Weiß Rhüden stellt die Weichen / Personaldecke dezimiert

Rhüden (JK). Vor wenigenTagen trafen sich die Spieler der A-Jugend-Mannschaft des FC Rot-Weiß Rhüden gemeinsam mit einigen Eltern sowie mit dem Betreuer-Stab, bestehend aus Trainer Jörg Szipansky, Spielerbetreuer Andreas Schlüter, Jugendleiter Dietmar Hartmann und Mannschaftsbetreuer Eckhard Rose. Darüber hinaus war auch der 1. Vorsitzende des Vereins Uwe Probst sowie der Betreuer der B-Jugend Maik Jürries erschienen, um zum Auftakt der Rückrunde in Ruhe Perspektiven zu entwickeln.
Der FC Rot-Weiß hatte im Sommer seit Jahren zum ersten Mal wieder eine A-Jugend melden können. Mit dem 5. Tabellenplatz haben die FCer ein durchaus respektables Halbzeitergebnis einfahren können. Bei dem neuerlichen Sieg im Futsal-Hallen-Turnier haben sie bereits zeigen können, welches Potential in der Mannschaft steckt.
Im Verlauf der Gespräche wurden aber auch die Tücken und Gefahren deutlich, die im Wege stehen können. An erster Stelle ist hier die Zahl der aktiven Spieler zu nennen. Der Kader umfasste nominell zu Beginn der Hinrunde etwas über 20 Namen. Zurzeit stehen Trainer Jörg Szipansky und seinem Team aber nur noch 14 Spieler zur Verfügung. Dadurch ist die Personaldecke für den laufenden Spielbetrieb denkbar dünn.
Daher appellierten die Verantwortlichen an die Spielfreude und die Verbindlichkeit der Spieler. Es komme, so Dietmar Hartmann, darauf an, das Training nicht als lästige Unterbrechung eines ohnehin schon stressigen Alltags zu werten, sondern als den Ort, wo Erfolg und Mannschaftsgeist geboren und gefördert werden.
Jörg Szipansky wartete dann noch mit ernüchternder Logik auf. In seinem Bericht zur Lage führte er ein sehr einleuchtendes Rechenspiel vor Augen: Er fahre manchen Montag und manchen Mittwoch zum Training an die Nette und habe sich vorher eine klares taktisches Programm für elf Spieler überlegt. Auf dem Sportplatz angekommen, seien aber bis weilen deutlich weniger Spieler erschienen. Diese seien dann zwar zu „allen Schandtaten“ bereit, aber die Überlegungen des Trainers waren leider umsonst.
Uwe Probst fasste die Überlegungen aus Sicht des Vereins zusammen. Die Art der Kommunikation, die dieses Gespräch geprägt habe, sei richtungsweisend für den Verein insgesamt. Immerhin umfasse der Spielbetrieb derzeit satte zwölf Mannschaften. Transparenz von Entscheidungen, Durchlässigkeit in alle Richtungen und ein gemeinsames Gefühl für eine gemeinsame Aufgabe seien unverzichtbar für einen Erfolg auf unterschiedlichen Leistungsebenen in der regionalen Fußballwelt. Maik Jürries konnte schließlich noch Positives aus der B-Jugend vermelden. In der nächsten Saison stehen der A-Jugend fünf neue Spieler als Verstärkung zur Verfügung. Mannschaftssprecher Konstantin Schwarz nahm diese Nachricht erfreut auf und sagte zu, auf seine Weise diese positiven Impulse seinen Kollegen entsprechend zu übermitteln.