Doppelschlag entscheidet Partie

Der FC Rhüden – hier mit Jan Jordan und Jan Langowicz – konnte die 1:4-Niederlage gegen Grün-Weiß Bad Gandersheim gestern nicht verhindern.

Bezirksliga: FC Rot-Weiß Rhüden kassiert 1:4-Niederlage gegen Grün-Weiß Bad Gandersheim 

Nach drei Siegen in Folge musste der abstiegsbedrohte FC Rot-Weiß Rhüden gestern eine 1:4-Niederlage einstecken. Gegen Grün-Weiß Bad Gandersheim war nicht viel zu holen, wenngleich die Einstellung durchaus stimmte.

Rhüden - Bad Gandersheim 1:4
Ein Doppelschlag kurz vor der Halbzeit leitete die Pleite der Rot-Weißen ein. Da zogen die Kurstädter auf 3:1 davon und ließen auch in der zweiten Halbzeit nichts mehr anbrennen. Vor stattlicher Zuschauerkulisse bei bestem Fußballwetter hatte Benjamin Statz die Gäste in der 12. Minute in Führung gebracht. Aber die FC-Elf steckte nicht auf und konnte in der 27. Minute durch Aktivposten Daniel Bothe den Ausgleich erzielen. Mit viel Leidenschaft und Kampfgeist boten die Rhüdener den spielerisch reiferen Gästen Paroli. Doch kurz vor der Pause kam dann der Genickbruch. Zunächst staubte Nicodemo Bruno nach einem Lattentreffer zum 1:2 ab (45.), dann traf Shirko Izouli in der Nachspielzeit zum vorentscheidenen 3:1.
Nach der Pause verflachte die Partie zusehends. Die Mai-Schützlinge kamen nur noch selten vor das von Keeper Arne Hoppmann bewachte Tor der Grünhemden. Einzig ein Kopfball von René Grubner sollte nochmal für etwas Gefahr sorgen. Auf der Gegenseite stand die Rhüdener Abwehr relativ sicher, so dass sich viel im Mittelfeld abspielte.
In der 81. Minute fiel dann mit dem 1:4 durch Benjamin Statz die endgültige Entscheidung zugunsten der Bad Gandersheimer. Zwar hat der FC Rhüden ein Spiel verloren, die Saison ist aber noch lang.
Und die gezeigte Leistung lässt darauf hoffen, dass in den nächsten Partien noch Punkte gesammelt werden können, um den Abstiegskampf noch einmal spannend zu machen, oder den Klassenerhalt im besten Fall sogar zu erreichen.

FC Rot-Weiß Rhüden: Jochen Warnecke, Jan Jordan, Julian Westermann, Jan Langowicz, Florian Berger, Kevin Riemann (Philip Pfefferle), Daniel Bothe, Konstantin Schwarz, Marvin Oppermann (59. Christian Labe), Marc Bothe und Lukas Schlüter (58. / René Grubner).