Engagierte Leistung reicht nicht aus

Nordharzliga: FC Rhüden unterliegt Herbstmeister SG Mahner mit 1:2

Mit einer engagierten Leistung verabschiedete sich der FC Rhüden in die Winterpause der Nordharzliga.

Allerdings mussten sich die Rot-Weißen dem Herbstmeister SG Mahner mit 2:1 geschlagen geben. Dieses Spiel war ein Spiegelbild der gesamten Hinserie. Mit ein wenig mehr Fortune in der einen oder anderen Szene hätte man auch hier etwas Zählbares mit nach Hause nehmen können.
Das Spiel in Klein Mahner stand für den FC unter keinem guten Stern. Personell konnte Trainerduo Hauswald/Runge nur noch auf zwölf gesunde Spieler zurückgreifen. Obwohl die Rhüdener schon nach drei Minuten mit 1:0 in Rückstand gerieten, zeigte sich die Mannschaft keineswegs geschockt. Im Gegenteil: Nach einem Freistoß von Malik Mekadmi konnte Jan Langowicz die Verwirrung im SG-Strafraum ausnutzen und aus kurzer Entfernung das Leder zum 1:1 über die Linie drücken (8. Mahner versuchte jetzt dem Spiel seinen Stempel auf zu drücken, schaffte es aber nicht. Der FC stand defensiv sehr sicher gegen den einfallslos agierenden Tabellenführer. Und wenn mal ein Schuss auf den Kasten kam, war Keeper Jochen Warnecke auf seinem Posten (11.).
Mitte der 1. Halbzeit bekam der FC Rhüden das Spiel immer mehr in den Griff und hatte durch Dulijan Sadiku die große Möglichkeit zur Führung. Sein Schuss aus 14 Metern konnte der SG-Keeper aber gerade noch so mit dem Fuß klären (22.). Aus dem Nichts heraus fiel dann die neuerliche Führung der Gastgeber. Nach einem Freistoß gab es keine wirkliche Zuordnung im Strafraum des FC. So kam ein SG-Spieler relativ unbedrängt zum Kopfball und ließ Warnecke keine Chance (30.). Bis zum Pausenpfiff, des recht unsicher wirkenden Schiedsrichters, gab es auf beiden Seiten nicht mehr viel Aufregendes.
Mit Beginn des zweiten Durchgangs erarbeiteten sich die „Rot-Weißen“ ein leichtes Übergewicht auf dem Spielfeld. Daraus resultierten dann auch einige gute Torchancen. Zuerst prüfte Sadiku den Keeper der Gastgeber (48.). Kurze Zeit später hatte Patrick Nimke einfach nur Pech, als sein Fernschuss an den Pfosten klatschte (51.). Im Anschluss an eine Ecke stand Roland Jürries goldrichtig, konnte aber nicht genügend Druck hinter seinen Kopfball bringen (57.). Um den Druck nach vorne zu erhöhen, stellte der FC die letzte Viertelstunde dann auf eine Dreierkette um. Dies ergab dann natürlich die ein oder andere Kontermöglichkeit für die Gastgeber. Warnecke zeigte aber zweimal seine ganze Klasse und verhinderte dadurch die endgültige Entscheidung (76./88.). Die letzte Möglichkeit der Begegnung besaß dann der FC. Ein Freistoß von Mekadmi konnte aber vom SG-Keeper gerade so gehalten werden (89.).
So blieb es am Ende bei der knappen Niederlage und der Erkenntnis, dass man in der Rückserie weiter hart arbeiten muss, um nicht wieder in den Abstiegskampf verwickelt zu werden. Ein Schlüssel dazu wird es sein, die vorhandene Torgefahr in die nötigen Tore umzuwandeln. Defensiv ist man beim FC schon auf einem guten Weg.

FC Rhüden: Jochen Warnecke – Jan Langowicz, Malik Mekadmi, Julian Westermann, Philipp Pfefferle, Kevin Riemann (82./Stefan Wagner), Patrick Nimke, Bashkim Zhivolli, Roland Jürries, Maximilian Kneb und Dulijan Sadiku.