FC Rhüden auch im Pokal nicht zu schlagen

Spielertrainer Martin Kühn war wieder dreimal erfolgreich.

Fußball: 4:1-Erfolg über den SV Fümmelse

Der FC Rot-Weiß Rhüden ist im Viertelfinale des Krombacherpokals der Nordharzligen und 1. Nordharzklasen. Der Gegner in der vierten Runde, der SV Fümmelse, wurde auf dessen Platz mit 4:1 besiegt. Wieder einmal war Martin Kühn dreimal sowie Patrick Nimke per Strafstoß erfolgreich und schossen die „Nettejungs“ in die nächste Runde.
Der mit einem Fanbus angereiste FC konnte auf lautstarke Unterstützung setzen. Die Rhüdener Mannschaft des Jahrganges 17/18 dankte das den Fans mit attraktivem Angriffsfußball. Schon in der 9. Spielminute schloss Joungster Andre Haars einen Angriff mit einem Pfostenschuss ab. Diesen Warnschuss ignorierten die Mannen aus Fümmelse aber ebenso, wie die dem FC vorauseilenden Warnhinweise. Der SV Fümmelse spielte munter mit. Im Angriff sehr agil, aber in der Abwehr anfällig. So tankten sich die Spitzen des Gastes immer wieder gefährlich vor das Tor der Heimmannschaft. Nach einem Fernschuss von Roland Jürries konnte Martin Kühn zur Führung abstauben (22.). Nur zwei Minuten später durften die Anhänger des Heimvereins jubeln. Einen direkten Freistoß verwandelte Andy Paul Gutierrez Samba zum Ausgleich. In der 41. Spielminute konnte Ermin Sadiku nur regelwidrig von der Abwehr der Fümmelser gebremst werden. Den fälligen Strafstoß verwandelte Patrick Nimke in bekannt sicherer Manier.
Nach dem Wechsel begann der FC Rhüden, einen Gang höherzuschalten und berannte das Tor des gastgebers. In der 54. Spielminute gab es einen der schönsten Angriffe des Tages. Aus der Bedrängnis heraus zeigte Chris Tobias Lewald zwei Körpertäuschungen am eigenen Strafraum, sah Martin Kühn an der Mittellinie starten und passte zielgenau direkt in den Lauf von Kühn. Dieser setzte sich im Sprint bis in der Strafraum des SV gegen seinen Gegenspieler durch und vollendete mit dem schwächeren linken Fuß zur 3:1-Führung. Wieder schaltete der FC nicht zurück, Roland und Christian Jürries sowie Andre Haars und Martin Kühn hätten das Ergebnis noch verbessern können. So war es aber dem Spielertrainer vorbehalten mit einem direkten Freistoß aus zwanzig Metern den Schlusspunkt in dieser Pokalbegegnung zu setzen. Die Mannschaft begann schon auf den Feld mit den Feierlichkeiten, die dann im Bus und im heimischen Vereinsheim ihren Abschluss fanden.

FC Rhüden: Jochen Warnecke – Andre Haars, Chris-Tobias Lewald, Bashkim Zhivolli, Dulijan Sadiku (70./Lukas Schlüter), Roland Jürries (80./Ermin Sadiku), Christian Jürries, Kevin Riemann (87./Sadrick Gomez-Stevens), Christoph Bertram, Martin Kühn und Patrick Nimke.