FC Rot-Weiß Rhüden darf nach 4:2 weiter hoffen

Rhüdens Yven Rohde (rechts) konnte sich ein ums andere Mal in Szene setzen.

Kreisliga Goslar: Ausgangslage im Titelkampf bleibt nach Sieg gegen FGVienenburg-Wiedelah unverändert

Rhüden (uk / Rei). Der FC Rot-Weiß Rhüden bleibt weiter im Titelrennen der Kreisliga Goslar. Nach dem Sieg gegen die FG Vienenburg/Wiedelah – immerhin Tabellenvierter – bleiben die Rhüdener mit 65 Punkten an der Spitze der Tabelle bei einem Spiel mehr als Verfolger TSKV Goslar (62 Punkte) und dem SV Neuwallmoden (drei Spiele zurück/59 Punkte). Es dürfte also spannend bleiben bis zum Schluss, wenngleich die Ausgangslage für die FCer nicht unbedingt die beste ist im Titelkampf. Für die Rhüdener lief es von Beginn an nach Maß, schon in den ersten zehn Minuten hieß es 2:0 für die Platzherren.
Nach vorsichtigem Angriffsbemühen konnten sich die FC-Stürmer durchsetzen, so netzte René Grubner nach genauem Pass von Stefan Fellmann zum 1:0 ein (6. Minute). Bereits drei Minuten später erhöhte Julian Westermann mit einem Schuss in den Winkel auf 2:0 (bei der Vorbereitung war wiederum Stefan Fellmann beteiligt). Nach einem Konter der Gäste konnte Marc Bothe nach einer Traumkombination über mehrere Stationen den FG-Keeper überwinden, und es hieß nach 14 Minuten 3:0 für den FC. Bis zur 22. Minute hielten die Rot-Weißen dieses Ergebnis: erst konnte Jochen Warnecke im FC-Tor einen Schuss abwehren, aber am anschließenden FG-Tor war er machtlos, so verkürzten die Gäste auf 3:1. Nach einem Freistoß hieß es nur noch 3:2. In der 41. Minute sah ein FG-Spieler nach Tätlichkeit an Jan Langowicz den roten Karton.
Gleich nach der Halbzeit hätte der FC auf 4:2 erhöhen können: erst klärte die FG-Abwehr vor dem heranstürmenden René Grubner zur Ecke, nach dem Eckball landete der Kopfball von Lars Nitsche in den Armen des FG-Keepers.
Kurz vor Schluss der Partie fasste sich Alexander Wiebold ein Herz, sein sehenswerter Weitschuss schlug in den Torwinkel zum 4:2 ein (83.).

FC Rot-Weiß Rhüden: Jochen Warnecke, Marc Grönke, Yven Rohde, Jan Langowicz, Christoph Bertram, Alexander Wiebold, Stefan Fellmann (66./Marvin Oppermann), Julian Westermann, Marc Bothe, Lars Nitsche (75./Patrick Niemke), René Grubner (Stefan Hauswald).

Am kommendenSonntag ist die Mai-Elf spielfrei, bevor es am 20.Mai zum Showdown beimSVNeuwalloden kommt. Um tatsächlich noch eine reelle Titelchance zu haben, muss diese Partie unbedingt gewonnen werden.Am letzten Spieltag kommt dann der SV Union Seesen nach Rhüden. Entscheiden könnte am Ende auch das Torverhältnis.
Hier spricht einiges für die Konkurrenz vom TSKV und Neuwallmoden. Der TSKV bestreitet noch drei Spiele (gegen VfL Oker II, in Othfresen und am letzten Spieltag gegen Liebenburg).
Der SV Neuwallmoden bekommt es in seinen fünf noch ausstehenden Partien mit folgenden Mannschaften zu tun: Clausthal-Zellerfeld (H), Vienenburg-Wiedelah (H), Klein-Mahner (A), Rhüden (H) und Jerstedt (A).