FC-Tormaschine kommt erst spät in Schwung

Nicht nur in dieser Szene setzte sich der FC Rhüden in Person von Daniel Bothe gegen den SC Victoria Heerte durch. Am Ende siegten die Gastgeber mit 7:2.

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Nach der Rückeroberung der Tabellenführung gingen die Rot-Weißen recht zuversichtlich in die Heimbegegnung am Sonntag gegen den SV Victoria Heerte. Nachdem es zwischenzeitlich 2:2 stand, konnte sich der FC am Ende aber doch deutlich mit 7:2 durchsetzen.
Gleich zu Spielbeginn hatte der FC einige gute Chancen. Nur mit viel Mühe konnte der SV-Keeper die Schüsse von Daniel und Marc Bothe abwehren, und als die SV-Abwehr gegen René Grubner im Strafraum nur unfair klären konnte, zeigte der Schiedsrichter sofort auf den Punkt.
Den Elfmeter verwandelte Marc Grönke souverän zum 1:0 für den FC Rot-Weiß (7.). Anschließend wollten die Rhüdener das Resultat erhöhen, aber mehrere Standardsituationen brachten nichts ein. Aus guter Position schoss zudem Jan Langowicz über das Gehäuse (13.).
Danach kamen die Gäste einige Male dem FC-Tor näher, konnten aber nichts Zählbares daraus mitnehmen. Anschließend war nach guter Einzel­leistung von René Grubner dessen Torschuss aber letztendlich zu schwach, um den SV-Schluss­mann zu überwinden. Über die rechte Angriffsseite konnte sich Daniel Bothe durchsetzen, seine Flanke erreichte Marc Bothe, und dieser ließ mit einem präzisen Flachschuss dem SV-Keeper keine Chance. Der FC Rhüden drückte weiter, Yven Rhode spielte einen langen Pass auf René Grubner, dessen Schuss verfehlte nur äußerst knapp das gegnerische Tor. Auf der Gegenseite sorgten die Gäste mit zwei Freistößen kurzfristig für Gefahr. Danach waren die Rot-Weißen aber wieder am Drücker. Christoph Bertram köpfte aus kurzer Distanz über den Kasten. Nach einem Fehler in der FC-Abwehr erzielte Victoria Heerte in der 38. Minute den Anschlusstreffer. Bis zur Halbzeit blieb es dabei.
Die ersten Torchancen gleich nach der Pause hatte der FC, Phillip Pfefferle verfehlte knapp das Gehäuse. Im Anschluss wurde es noch einmal spannend: bei einem Heerter Konter entschied der Unparteiische auf Elfmeter, dieser wurde verwandelt, und es hieß 2:2 (55.).
Der FC drängte aber gleich wieder auf den Führungstreffer. Doch lief im Spielaufbau nicht viel zusammen, zwingende Torchancen konnten sich die Mannen um Trainer Michael Menge nicht erspielen. Sollte das Spiel jetzt zur Zitterpartie werden? In der 67. Minute fiel dann aber der erlösende Führungstreffer für den FC. Nach einem Zuspiel von Konstantin Schwarz konnte Torjäger René Grubner zum 3:2 einnetzen.
Nur eine Minute später erhöhte Daniel Bothe nach Zuspiel von René Grubner auf 4:2, und als Marvin Oppermann nach einem Freistoß das 5:2 erzielte, war für die Rot-Weißen das Spiel gelaufen. Weitere Angriffe des FC folgten, und als Kevin Riemann die Torchance auf dem Fuß hatte, wurde er umgesäbelt. Den fälligen Elfmeter verwandelte Marc Grönke erneut zum 6:2 (81.). Marc Bothe war es vorbehalten, in der 90. Minute den 7:2-Endstand herbeizuführen.
Am nächsten Sonntag, fahren die Rhüdener nun zum Spitzenspiel. Um 14 Uhr beginnt die Partie bei der Drittplatzierten SG Vienenburg/Wiedelah, die zuletzt im Topspiel gegen den TSKV Goslar knapp mit 1:2 unterlag. Hier sollte Rhüden zumindest ein Remis einfahren können, um die Tabellenführung zu behaupten.

FC Rot-Weiß Rhüden: Jochen Warnecke, Marc Grönke, Yven Rhode, Christoph Bertram (66. Konstantin Schwarz), Jan Jordan, Jan Langowicz (19. Kevin Riemann),Alexander Wiebold (50. Marvin Oppermann), Phillip Pfefferle, Daniel Bothe, Marc Bothe, René Grubner.