FC Rhüden muss in die Relegation

Rhüdens Stefan Fellmann bei einer Großchance. Er hämmert den Ball jedoch an die Unterkante der Latte.

Nordharzliga 1: Vier Punkte für den FC Rhüden sind zu wenig / SG unterliegt in Fuhsetal

Der FC Rhüden muss nachsitzen: Die Menge-Elf wird am kommenden Wochenende in der Relegation um den Aufstieg in die Bezirksliga spielen. Aus den beiden Derby gab es vier Punkte - das war zu wenig. Selbst ein Sieg gegen Vienenburg am Mittwoch reicht nun nicht mehr. Ildehausen unterlag unterdessen gestern in Fuhsetal mit 1:2

Rhüden - Ildeh./Kirchb. 2:2
Beide Trainer waren am Ende einer Meinung: Es war nach dem Spielverlauf ein glücklicher Punkt für Rhüden, insgesamt aber schon ein gerchtes Ergebnis. Der FC ging in der 52. Minute durch Torjäger René grubner zwar in Führung. Kurz darauf sah SG-Spielertrainer André Krzyminski die gelb-rote Karte. Doch die Gäste kämpften und kamen durch einen Freistoß und einen Konter zurück Antonio D´onofrio und Dennis Küffner trafen (78. und 82.). Dem eingewechselten Marvin Oppermann gelang in letzter Minute noch der 2:2-Ausgleichstreffer.

Rhüden - Münchehof 2:1
Auch im zweiten Derby gab es eine einvernehmliche Meinung. „Der Sieg für die Gastgeber ist schon verdient“, meinte Münchehofs Trainer Kai Möhlenbrock, betonte aber auch, „ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment machen. Nach dem 0:2 und der roten Karte für Jan Bergmann hat sie noch einmal leidenschaftlich gekämpft und alles gegeben, um den einen Punkt mitzunehmen.“ Mehr als das 1:2 durch Kapitän Philip Bergmann (Strafstoß, 80.) war aber nicht drin. René Grubner (11.) und Stefan Fellmann per Kopf (56.) trafen zuvor für den FC. „Wir hätten die Partie frühzeitig entscheiden müssen. Das ist in der Rückrunde unser Problem“, meinte Rhüdens Coach Michael Menge.

Fuhsetal - Ildeh./Kirchb. 2:1
„Wir haben in der ersten Halbzeit super Fußball gespielt“, sagte SG-Trainer André Krzcyminski gegenüber dem „Beobachter“. Zur Pause stand es entsprechend auch 1:0 für die Gääste, Roland Meyer war der Torschütze (15.). Drei 100-prozentige Chancen wurden liegengelassen. In der zweiten Hälfte hätte seine Elf nur noch „mitgebolzt“, war Krzcyminski etwas enttäuscht: „Die Luft ist etwas raus. Wir fiebern nun noch dem Höhepunkt des Pokalfinals gegen Rhüden entgegen. Da muss allerdings eine deutliche Leistungssteigerung her“.

Münchehof - Othfresen 0:8
„Das war eine katastrophale Leistung“, so Kai Möhlenbrock nach der Klatsche am Donnerstag gegen den FC Othfresen. Es hätte zwar Personalprobleme gegeben, aber das könne keine Ausrede sein. „Einige haben sich dahinter versteckt und es schon vor dem Anpfiff als Alibi genommen. Da war ich schon etwas enttäuscht“, so der TSV-Trainer. Das habe er seiner Mannschaft auch so gesagt. Im Derby hätte sie dann jedoch die richtige Antwort gegeben, war er am Ende des Wochenendes doch wieder versöhnt.