FC Rhüden verteidigt die Tabellenspitze

Der FC Rhüden hatte bei der SG Bredelem/Astfeld ein Abwehrbollwerk zu durchbrechen. Am Ende glückte dies mit einem 2:0-Sieg.

Nordharzliga: 2:0 bei der SG Bredelem/Astfeld ist aber hart erkämpft / Klare Niederlage für Neiletal

Irgendwann war es nach den Ergebnissen zu erwarten. Doch die „Mauertaktik“ der SG Bredelem/Astfeld hat den FC Rhüden am Mittwochabend wohl etwas überrascht. Erfolgreich war sie jedoch nicht, denn die Rot-Weißen konnten am Ende mit 2:0 gewinnen.
Mit sechs direkten Verteidigern und Manndeckung für Martin Kühn war ein Bollwerk vorbereitet. Schnelle Konter sollten der SG zum Sieg verhelfen. Dementsprechend überrascht waren die Gäste von der Nette. Solche Spielsituationen hatte der FC schon lange nicht mehr zu bewältigen. Auch die Konter der Gastgeber waren gefährlich, so in der 10. Spielminute als Jochen Warnecke im 1-gegen-1 retten musste. Der FC brauchte die erste Halbzeit, um sich hier neu zu orientieren.
Aber nach der Halbzeitansprache fanden die Rot-Weißen wieder in ihr Konzept. Und eine Standardsituation half: Nach einer Ecke konnte Ermin Sadiku aus elf Metern den Ball unter die Latte setzen. Nun musste die SG den Block lockern und sich etwas öffnen. Das ergab gute Chancen für den FC. Martin Kühn sowie Bashkim Zhivolli konnten die besten aber nicht nutzen. So war es erst Chris Lewald, der in der 90. Minute das zweite Tor erzielte.
Nach der 0:7-Klatsche vom Sonntag in Rhüden, hat der SV Neiletal auch am Mittwoch eine klare Niederlage hinnehmen müssen. Gegen den VfL /TSKV Oker II verlor die Rewitz-Elf mit 1:5. „Wir hatten uns viel vorgenommen, doch konnten davon kaum etwas umsetzen“, berichtete Trainer Timo Rewitz. In der ersten Hälfte hätte sein Team zwar die besseren Chancen gehabt, ging aber durch einen Weitschuss-Gegentreffer aus der 25. Minute mit einem 0:1-Rückstand in die Pause.
Auch in dieser habe er noch einmal klare Worte gefunden, so Rewitz. Doch auch das sei schnell verpufft. Den Gästen spielte dabei natürlich auch ein Doppelschlag direkt nach Wiederanpfiff in die Karten (48./50.). Danach machte der SVN hinten komplett auf, um noch einmal heranzukommen. Mehr als das 1:3 durch Christopher Ahrens aus 13 Metern aus dem Gewühl heraus, gelang aber nicht (61.). „Wir hatten noch zwei Großchancen zum 2:3, nutzen die aber nicht. Auf der anderen Seite waren wir hinten auch sehr löchrig, jeder lange Ball, jeder Angriff von Oker war gefährlich“, war Rewitz mit dem Auftritt nicht so recht zufrieden.
Er hofft nun darauf, in den nächsten eineinhalb Wochen gut trainieren zu können, um dann nach dem spielfreien Wochenende am 3. September in Clausthal-Zellerfeld punkten zu können. Dann werden wohl auch einige der aktuell neun verletzungsbedingten Ausfälle wieder zurückkehren.