FC Rhüden weiter punktlos

Für den FC Rhüden gab es auch im vierten Saisonspiel keinen Punkt. bo

Nordharzliga: 1:5-Niederlage bei der Sg Schladen/Gielde

„Und täglich grüßt das Murmeltier“, hieß es beim FC Rhüden nach dem Spiel am Sonntag.

Nach einer sehr guten Anfangsviertelstunde, in der man dem Gastgeber SG Schladen/Gielde nicht den Hauch einer Chance ließ und mehrfach die Führung auf dem Fuß hatte, unter anderem durch Jonas Ziegenbein, Konstantin Schwarz uns Philipp Pfefferle, musste man sich am Ende wiedermal deutlich mit 1:5 geschlagen geben.
Es ist schon ein Phänomen, was nach einem Gegentreffer in der Mannschaft vorgeht. Der Gastgeber kam durch einen Doppelschlag (15./18.), begünstigt durch ein mangelhaftes Defensivverhalten des FC, zu einer 2:0-Halbzeitführung. Nach der Pause wurden die Hoffnungen der „Rot-Weißen“ auf zumindest einen Punkt früh im Keim erstickt. Es dauerte keine zwei Minuten und es stand 0:3 (47.). Trotz dieses Nackenschlages versuchte man nochmal „dagegenzuhalten“. Zuerst traf der agile Jonas Ziegenbein nur den Pfosten (48.). Nach einem schnell ausgeführten Freistoß konnte er dann aber doch auf 1:3 (49.) verkürzen.
Man weiß nicht, was noch passiert wäre, hätte der FC mit elf Mann durchgespielt. Nach einer unnötigen Gelb-Roten Karte (61.) schwächte sich das Team aber leider selber. Die endgültige Entscheidung zum 1:4 ließ dann auch nicht lange auf sich warten (63.). Rhüden war in Unterzahl weiter bemüht, eine Ergebniskorrektur zu erreichen, wurde aber in der 74. Minute zum Endstand von 1:5 ausgekontert.
Somit bleibt nur die Hoffnung, dass die Mannschaft bis zum nächsten Spiel gegen den SC Gitter II endlich aus ihren Fehlern lernt. Dass der FC das Zeug hat in der Kreisliga zu bestehen, steht für die Verantwortlichen außer Frage. Jetzt müssen aber langsam Punkte her. bo

FC Rhüden: Jochen Warnecke, Stefan Wagner (73./Stefan Eggerling), Maximilian Kneb, Jan Jordan (46./Christoph Bertram), Lukas Schlüter, Philipp Pfefferle, Max Deppe, Konstantin Schwarz, Christian Jürries, Julian Ziegenbein und Jonas Ziegenbein.