„Haben mit Punktabzug des SVN nichts zu tun“

Vor dem Spiel gegen Jerstedt wehrt sich FC-Trainer Sven Mai gegen Verdächtigungen/ FC-Partie droht auszufallen

Rhüden (uk). Kreisliga-Spitzenteam FCRot-Weiß Rhüden will am Sonntag sein letztes Heimspiel in diesem Jahr bestreiten. Allerdings ist fraglich, ob das Match gegen den Tabellensechstens TSG Jerstedt ausgetragen werden kann. Nach den Regenfällen der vergangenenTage ist der Platz sehr seifig. Wenn nicht noch ein Wunder geschieht, der Regen aufhört und der Platz durch Wind abtrocknet, wird die Partie wohl im neuen Jahr nachgeholt.
Unter der Woche gab es reichlich Gesprächsstoff im Lager der Rot-Weißen. FC-Trainer Sven Mai äußerte sich gegenüber dem „Beobachter“ auch zum Punktabzug des SV Neuwallmoden (der „Beobachter“ berichtete). „Ich erhabe davon am Dienstag erfahren. Durch die sportliche Konkurrenz beider Mannschaften ist da sofort ein bitterer Beigeschmack.“
Es sei klar, dass die Rhüdener als Erstes verdächtigt werden, den SVN angeschwärzt zu haben. Zumindest kursieren derartige Gerüchte. „Meine Mannschaft, Betreuer- und Trainer-Team möchten mit dieser Sache nicht in Verbindung gebracht werden. In den verschiedens­ten Variationen zwischen Spielern, Trainern, Betreuern und Funktionern des SV Neuwall­moden und unserem Team bestehen freundschaftliche und berufsbedingt kollegiale Verhältnisse“, stellt Mai klar. Und weiter: „Wir wollen uns mit dem SV Neuwallmoden und den anderen Mannschaften der Kreisliga sportlich messen.“
Wie der „Beobachter“ bereits berichtete, wurden dem SVN, der morgen parallel bei TuS Clausthal-Zellerfeld antreten muss,am „grünen Tisch“ drei Punkte abgezogen. Die Neu­wallmo­dener hatten ihr Punktspiel gegen Clausthal-Zellerfeld am 20. November aus „Witterungsgründen“ abgesagt. Profitieren vom Punktabzug der Neuwallmodener würden in jedem Fall der FC Rot-Weiß Rhüden und der TSKVGoslar, die aktuell gemeinsam mit dem SVN an der Spitze der Fußballkreisliga stehen.