Horrido Rhüden: Silber aus Watenbüttel geholt

Von links: Ludwig Zimmer (SV Horrido Rhüden), Eckard Frierich (BSC Clauen), Armin Meyer (SV Wieckenberg) und Jürgen Bartel (SV Wieckenberg).

Ludwig Zimmer sicherte sich beim Bogenschießen den zweiten Platz

Rhüden (zi). Jedes Jahr, im September, trifft sich eine Auswahl der besten Bogenschützen Niedersachsens in Watenbüttel zum Saisonabschlussturnier. Ludwig Zimmer, erstmalig für den „SV Horrido Rhüden“ antretend, konnte seine guten Leistungen aus dem Vorjahr bestätigen und sich den 2. Platz mit 665 Ring sichern. Nur Eckard Frierich vom BSC Clauen mit 681 Ring war einfach unschlagbar.
Bei strahlendem Sonnenschein und somit guten Wettbewerbsbedingungen trafen sich am Wochenende zirka 150 Bogenschützen aus ganz Niedersachsen in Braunschweig/Watenbüttel. Das Saisonabschlussturnier ist traditionell immer stark frequentiert, da hier noch mal ein letztes Vergleichsschießen in der „Freiluftsaison“ möglich ist, bevor sich die Schützen in die Halle begeben, um sich dort für die kommende Wintersaison fit zu machen. In der Altersklasse Recurve konnte Zimmer den 2. Platz nach Eckard Friedrich und vor Armin Meyer (SV Wieckenberg) punkten und sich somit den zweiten Platz sichern. Für Bärbel Thamhayn, ebenfalls für den SV Horrido Rhüden angetreten, reichte es für einen guten 4. Platz (588 Ring) in der Damenrecurve-Alterklasse. Für „Neuling“ Alexander Salo, der erst seit wenigen Wochen beim Horrido Rhüden schießt, reichte es nur für den 20. Platz. Hier war die Konkurrenz in der Schützenklasse einfach zu übermächtig.
Nichtsdestotrotz ist es aber wichtig, Turniererfahrung zu sammeln und Nervenstärke zu zeigen. Denn gerade Bogenschießen ist eine der schwierigsten Sportarten, da hier neben körperlicher Fitness auch ein klarer Kopf zählt, was sich letztlich bei den Ringzahlen widerspiegelt.